Quelle unsplash/pixabay.com

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Die Definition – oder sagen wir vielmehr, die Vorstellung – eines Teams gleicht einem utopischen Ideal:

Ein Team ist die ideale Zusammenstellung einzigartiger Leute mit speziellem Wissen in einem Gebiet, die sich zusammenfinden, um sich einem Ziel, einem gemeinsamen Zweck zu verschreiben und nicht eher ruhen, bis sie dieses mit vereinter Kraft erreicht haben. Das klingt nach dem perfekten Team.
Aber wie ist dieses zu erreichen?

Viele scheinen zu glauben, alleine zu arbeiten sei effizienter. Denn, man kennt diese häufig vorkommende Situation: Um eine vorgegebene Aufgabe zu erledigen, kommt man unfreiwillig zusammen und es stellt sich heraus, dass nur einer von mehreren Gruppenmitgliedern die Aufgabe tatsächlich voranbringt. Man wird dann von dem Gefühl ergriffen, alleine ließe sich die Aufgabe schneller erledigen.

Klassische Arbeitsgruppen im Studium genauso wie Projektteams in Unternehmen werden jedoch immer relevantere Bestandteile des täglichen Uni- und Arbeitsalltages. Teamarbeit bedeutet demnach mehr als nur simple Arbeitsaufteilung. Es bedeutet das Teilen von Information und zeigt die Stärke von Motivation und was man tatsächlich damit erreichen kann. Das „Wir-Gefühl“ fühlt sich besser an als „Ich habe das alleine gemacht“. Aus Motivation entsteht schließlich Engagement und dies führt dann vielleicht zu dem, was man tatsächlich „Teamgeist“ nennt.

Die Beweggründe für Teams spielen dabei eine große Rolle: Können sich die Mitglieder mit den Zwecken für ihre Aufgabe identifizieren? Werte zu setzen kann wichtig sein: Es hilft, seine Ziele besser zu vermitteln und diese emotionaler zu machen. Schließlich spricht der Sinn für das Ganze die Motivation an und nicht etwa langweilige Prozesse, die abgearbeitet werden sollen.

Teams sind wichtig, weil sie mehr erreichen können als der einsame Wolf, weil sie mehr Spaß bei der Arbeit haben, weil sie effektiv Ideen zusammentragen können und sich gegenseitig bei Problemen und Tiefs helfen. Heutzutage sind Teams bedeutungsvoller als noch vor 10 Jahren, da der Informationsaustausch schneller erfolgen muss – und weil Aufgaben dringender bewältigt werden müssen, da sich auch der Arbeitsalltag schneller verändert. Menschen, die im Team funktionieren sind demnach wertvollere Mitglieder als jene, die nur alleine wirklich vorankommen.

Daher werden Teams nicht nur immer wichtiger, sie werden auch zunehmend digitaler: Traf man sich gestern noch persönlich zum Zusammentragen der Ergebnisse, so findet heute die Mehrheit dieser für das Team essentiellen Dialoge online statt: In Emails, WhatsApp Gruppen oder Skype Chatrooms.

Die Vorteile hierbei ergeben sich aus der Möglichkeit, einfach und schnell innerhalb der Gruppe vernetzt zu bleiben und Informationen und Ideen möglichst effektiv auszutauschen.

Aufgrund dieser Digitalisierung ist oft auch die Leitung eines Teams schwieriger geworden: Manager und andere Gruppenleiter oder Auftraggeber etc. müssen die Fortschritte besser verfolgen und Erfolge sowie Fehler verwalten können. Um das zu meistern, kann es helfen, das Projekt in kurze Aufgaben zu zerkleinern und sie klar zuzuteilen, so dass die Weiterentwicklung konkreter verfolgt werden kann. Gemeinsame Cloud-Ordner, wie zum Beispiel Dropbox, sind hierbei nützliche Tools für digitale Teams

Ein entscheidender Vorteil von echten Teams gegenüber einem Alleinarbeiter ist auch, dass ihnen der Weitblick vieler individueller Perspektiven zur Verfügung steht. Fehler zu erkennen und Ideen aus Inspirationen anderer zu realisieren sind Dinge, die einem alleine nicht so gut gelingen wie mehreren Leuten. Denn zwei Köpfe sind besser als einer und drei Köpfe sind besser als zwei!

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