Fast jeder Student kennt sie: Die Nacht der verschobenen Hausarbeiten. Diese gestaltet sich meist so, dass eine Hausarbeit in einer einzigen durchgemachten Nacht niedergeschrieben wird. Meist tun sich dabei mehrere Studenten zusammen. Das steigert die Motivation – oder auch nicht, was an den Ergebnissen ersichtlich wird. Die Nachtarbeiten gehören zu den schlechtesten Hausarbeiten. Kein Wunder, benötigen Körper und Geist doch nachts ihren Schlaf. Deshalb ist es Zeit für die fünf besten Hausarbeit – Tipps:

Quelle: Jack Frog / Shutterstock

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Motiviere dich mit einer Belohnung

Zum ersten der Hausarbeit – Schreiben Tipps gehört das Schaffen der nötigen Motivation. Du kennst sicher auch diese Null-Bock-Phasen, in denen alle Dinge interessanter erscheinen als die Hausarbeit. Und da gibt es so viele Dinge, die vom Schreiben ablenken: die Blumen müssen gegossen werden, der Müll herunter gebracht, die eine oder andere E-Mail geschrieben, ein Telefonat geführt… . Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen und doch verfolgt sie nur ein Ziel: dich von der unliebsamen Hausarbeit abzulenken. Deshalb ist es an der Zeit den Spieß umzudrehen. Locke dich selbst mit einer schönen Belohnung. Das kann ein Kinobesuch, die Karte zum Open-Air Festival, ein leckeres Essen oder der Kauf eines angesagten Games sein. Das bedeutet: nach der Hausarbeit ist genügend Zeit für Zerstreuung.

Die Umgebung muss stimmen

Hausarbeit – Schreiben Tipps beinhalten auch das herstellen einer angenehmen Arbeitsatmosphäre. Das bedeutet (Tipp 2), dass Dinge die dich ablenken beim Schreiben nichts zu suchen haben. Wohl aber ein bequemer Stuhl, ein aufgeräumter Schreibtisch und die duftende Tasse Kaffee oder Tee. Du wirst sehen, dass dir das Schreiben in einer geordneten Umgebung leichter von der Hand geht.

Ziel setzen

Ein weiterer, dritter Tipp, der die Motivation indirekt steigert, ist das Setzen von Zielen. Setzt dir ein (realistisches) Ziel, bis wann du die Hausarbeit fertig haben möchtest. So gehst du direkt mit deinem inneren Schweinehund in die Kampfarena. Wenn du den gemeinen Hund besiegt hast, bist du gleich viel stärker. Die nächste Hausarbeit haut dich garantiert nicht mehr um.

Kontakt zum Betreuer halten

Zum Hausarbeit – schreiben Tipps gehören nicht nur Umgebung und Motivation. Letztlich kommt es auf den Inhalt, den Ausdruck, die Grammatik und die Formalitäten an. All diese Aspekte fließen in die Bewertung der Hausarbeit ein. Hier gilt es Fehler im Vorfeld zu minimieren. Ein Fehler ist es hier, wenn du die Hausarbeit stur und im Alleingang schreibst. Tipp 4 richtet sich daher auf die Kommunikation. Halte von Beginn an den Kontakt zum Professor, bzw. Dozenten aufrecht. Meist hat dieser bereits konkrete Vorstellungen vom Inhalt der Arbeit. Das ist auch logisch. Schließlich kennen sich die Lehrkräfte mit ihrem Fachgebiet bestens aus. Fehlerhafte Hausarbeiten sind beinah eine persönliche Beleidigung für den Professor, die dieser mit der entsprechenden Note quittiert. Gehe deshalb zum Betreuer der Arbeit und lege ihm dein Inhaltsverzeichnis und eine erste Literatursammlung vor. Lass dir diese Struktur vom Professor absegnen. Gibt es Änderungswünsche, dann lass dir diese, wenn eingearbeitet erneut absegnen. So gehst du auf Nummer sicher. Beim Schreiben der Arbeit hangelst du dich einfach an der Struktur entlang. Wichtig ist noch darauf zu achten, dass die Übergänge zwischen den Kapiteln fließend sind. Fasse daher ein Kapitel am Ende zusammen und gebe einen kurzen Einblick in das Kommende.

Kontrolle nicht vergessen

Der fünfte und letzte Tipp der Hausarbeit schreiben Tipps bezieht sich auf den Abschluss der Arbeit. Unterziehe die Hausarbeit hierfür einer gründlichen Überprüfung. Dabei hilft zum Beispiel ein entsprechendes Rechtschreibe-Grammatik-Programm. Kontrolliere auch die Zitate. Diese dürfen nicht zu lang sein. Auch häufiges Zitieren wird vom Professor nicht gern gesehen. Achte daher auf den Einbezug eigener Gedanken und Schlussfolgerungen. Wenn alles in Ordnung ist, dann gebe die Arbeit sauber gedruckt ab. Auch beim Hausarbeiten schreiben gilt: Der erste Eindruck zählt.

Dieser Artikel hat 2 Kommenatre

  1. Gibt es empirische Belege dafür, dass Hausarbeiten, die über Nacht geschrieben werden, die schlechtesten sind? Klar, wenn ich mir wirklich nur eine Nacht für die komplette Hausarbeit nehme, dann kann dabei nichts Vernünftiges rauskommen… Gleiches gilt aber auch für einen ganzen Tag. Ich persönlich kann z.B. nachts besser arbeiten als tagsüber und schlafe dann bis mittags. Gerade das ist ja ein Vorteil des Studiums (und zum Glück stellen sich ja auch bereits einige Arbeitgeber darauf ein), dass man ganz nach seinem Biorhythmus arbeiten kann. Leider scheint sich in manchen Köpfen noch die Meinung zu halten, dass wer früh austeht fleißig ist und wer nachts arbeitet und lange schläft ein Faulpelz. Schade eigentlich.

    Und auch beim schreiben in (wirklich nur) einer Nacht, kommt es doch darauf an, was man davor an Vorarbeit geleistet hat bzw. wie man arbeitet. Da ich meine Hausarbeiten immer so lange vor arbeite, dass der Inhalt der kompletten HA praktisch in Stichworten schon nach Kapiteln und Unterpunkten sortiert ist, und dann noch ausformuliert werden muss. Das lässt sich gut in einer Nacht bewerkstelligen (auch wenn es aufgrund des Stresses und Zeitdrucks nicht zu empfehlen ist), ohne dass dabei eine „schlechte“ Arbeit bei rauskommt. Immer diese Pauschalisierungen ^^ Trotz allem sind ein paar schöne Tipps dabei. LG

    • Hallo Laura,
      natürlich muss jeder nach seinem eigenen Rhythmus arbeiten, und die Arbeit ist wie Du schon sagtest nicht unbedingt schlechter wenn man diese Nachts bearbeitet. Nichtsdestotrotz sollte man sich möglichst mehr Zeit einplanen damit man nicht in eine Stresssituation gerät und Panik vor der Abgabe aufkommt.
      Liebe Grüße,
      Kim

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