Studieren kann schnell zu einer teuren Angelegenheit werden. Selbst wenn keine Studiengebühren gezahlt werden müssen, fallen einige Kosten für Bücher, Miete und Lebensunterhalt an. Nicht immer ist eine Finanzierung seitens der Eltern oder aus eigener Tasche möglich und es muss nach alternativen Möglichkeiten gesucht werden.

Quelle: niekverlaan / pixabay.com

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Lukrative Finanzierungsmöglichkeiten im Überblick:

  1. Studienkredite und BaföG
  2. Die Aufnahme eines Studienkredites scheint auf den ersten Blick verlockend, dennoch sollte immer bedacht werden, dass dieser nach Abschluss des Studiums in jedem Fall zurückgezahlt werden muss. Das Verschuldungsrisiko ist entsprechend hoch, denn in der Regel werden seitens der Bank zusätzlich Zinsen verlangt. Sollte ein Nebenjob zu wenig Geld einbringen oder erst gar nicht in Frage kommen, ist ein passender Kredit allerdings oftmals die einzige Möglichkeit. Unterschieden werden hierbei staatliche Förderungskredite, BaföG und spezielle Studienkredite privater Banken. Erstere, beispielsweise die Studien- und Bildungskredite der staatlichen Förderbank KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau), sind meist wesentlich günstiger und können bis zum 44. Lebensjahr in Anspruch genommen werden. Auch ein BaföG-Antrag nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz kann sich durchaus lohnen, denn hierbei werden 50 % des monatlichen Betrages an unverzinsliches Darlehen gewährt. Zu beachten ist, dass der Antragsteller maximal 30 Jahre alt sein darf. Beide Möglichkeiten setzen voraus, dass sich der Studierende im Vollzeit-Studium befindet. Teilzeit-Studiengänge werden grundsätzlich nicht gefördert, so dass hier nur noch die Finanzierung über eine Privatbank in Frage kommt. Kredite der DKB (Deutsche Kreditbank AG) und der DB (Deutsche Bank) gehen mit wesentlich höheren Zinsen einher, im Vergleich zählen beide Anbieter jedoch zu den günstigsten. Ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall, beispielsweise über die Online-Plattform kredite.net. Mit wenigen Klicks lässt sich so das beste Angebot herausfiltern und bares Geld sparen.

  3. Nebenjobs
  4. Rund zwei Drittel aller Studierenden entscheiden sich jährlich für einen Nebenjob oder eine studentische Tätigkeit. Kein Wunder, denn neben dem zusätzlichen Taschengeld locken nützliche Praxiserfahrungen. Als besonders beliebt gelten Bürojobs, beispielsweise am Empfang oder im Sekretariat, denn sie sind körperlich weniger anstrengend, äußerst lukrativ und für nahezu jeden Studierenden geeignet. Weitere Klassiker sind Kellner-, Verkäufer-, Promotion- oder Nachhilfejobs, wobei das individuelle Gehalt je nach Tätigkeit, Arbeitszeit und Arbeitgeber variieren kann. Daneben kommen branchenspezifische Studenten- und Aushilfsjobs in Frage, die sich nicht zuletzt aufgrund ihres berufsorientierten Praxisbezugs als äußerst sinnvoll erweisen können. Insbesondere Werkstudenten profitieren häufig von erstmaligen Einblicken in den Berufsalltag, neuen Kontakten und wertvollen Erfahrungen für das weitere Leben. Auch bei der späteren Arbeitssuche erweist sich dies als Pluspunkt, denn viele Arbeitgeber verlangen neben einem abgeschlossenen Studium bereits erste praktische Erfahrungen.

  5. Stipendien
  6. Stipendien gelten als die lukrativste Möglichkeit, das eigene Studium zu finanzieren, sind aber stets an einige Voraussetzungen geknüpft. Informationen dazu bietet der Stipendienlotse. Jeder deutsche und ausländische Student mit allgemeinem Anrecht auf Bafög ist auch stipendiumsberechtigt, die Höhe richtet sich dabei nach der finanziellen Situation des Studenten. Im Gegensatz zum Studienkredit ist ein Stipendium rückzahlungs- und zinsfrei, so dass eine eventuelle Verschuldung ausgeschlossen werden kann und das Studium bezüglich der Finanzierung mit erheblich weniger Stress einhergeht. Voraussetzungen für den Erhalt ist in erster Linie das persönliche Profil des angehenden Studierenden. Dies zeichnet sich idealerweise durch persönliches Engagement, überdurchschnittliche Leistungen und eine enorme Motivation aus. Ob ein Stipendium gewährt wird, hängt letztendlich vom individuellen Stipendienträger, dessen gestellten Voraussetzungen und dem Eindruck, den der Bewerber beim Träger hinterlässt ab. Eine Garantie kann nicht gegeben werden, dennoch kann es nicht schaden, bei den entsprechenden Stiftungen und Begabtenförderwerken eine Anfrage zu stellen.

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