Quelle: Alexas_Fotos/ pixabay.com

Quelle: Alexas_Fotos/ pixabay.com

Endlich ist es soweit! Das BAföG wurde geändert und in den meisten Fällen ist es jetzt deutlich einfacher, für Studenten überhaupt BAföG oder auch viel höhere Förderungsbeiträge zu erhalten. Deshalb ist es ratsam einen BAföG Antrag zu stellen, auch wenn Sie vorher nicht BAföG-förderberechtigt waren.

Welche Unterschiede gibt es durch diese Reform?

  • Erhöhung der Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge wurden um 7% erhöht
  • Wohnungszuschlag für Studenten, die nicht bei ihren Eltern wohnen wurde auf 250€ angehoben
  • Förderungshöchstsatz von 670€ auf 735€ angestiegen
  • Kinderbetreuungszuschläge jetzt für JEDES Kind 130€ pro Kind
  • Vermögensfreibetrag von 5.200€ auf 7.500€ erhöht, welches bedeutet, dass Sie weiterhin als BAföG-Geförderter einen Mini-Job auf 450€ Basis ausüben können, ohne das dieses Einkommen auf die BAföG Leistungen angerechnet wird

Weitere Förderungsmöglichkeiten

Nicht nur wurden beim regulären BAföG Änderungen vorgenommen, sondern andere Förderungen haben sich auch immens erhöht. Jetzt besteht die Möglichkeit, in der beruflichen Fortbildung auch durch das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) einen höheren Unterhalt als Förderung ausgezahlt zu bekommen. Durch die Änderung vom „Meister-BAföG“ zum „Aufstiegs-BAföG“ steigt der maximale Unterhaltsbeitrag von 697€ auf 768€. Zudem steigt auch der maximale Maßnahmenbeitrag für Lehrgangs- und Prüfungskosten von 10.226€ auf 15.000€.

Super Nachrichten gibt es auch für Bachelorabsolventinnen und -absolventen, denn auch diese können jetzt mit dem Aufstiegs-BAföG gefördert werden.

Deshalb ist es gerade jetzt ratsam zu überprüfen, ob sich nicht etwas in seinem persönlichen Fall bezüglich der Fördermöglichkeiten geändert hat.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*