Quelle: stux/ pixabay.com

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Der Trend der „Sharing Economy“ ändert immer mehr das Konsumverhalten vieler Verbraucher. Heutzutage vereinfachen Online-Plattformen das Teilen, Mieten und Tauschen von Gütern und Dienstleistungen. Was genau es mit der „Wirtschaft des Teilens“ auf sich hat, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Dank des Internets ist es mittlerweile möglich, Autos, Wohnraum oder andere Produkte und Gegenstände zu teilen. Uber, Airbnb und Food Sharing sind nur wenige Namen von zahlreichen Firmen, die für einen kulturellen Wandel vom klassischen Besitzmodell bis hin zu einer Nutzungswelt sorgen. Einer Studie der britischen Unternehmensberatung PwC zufolge nutzt jeder zweite Deutsche die Angebote der Sharing Economy – zukünftig sollen es zwei Drittel sein (Stand: Februar 2017).

Sharing Economy – Definition

Laut dem Gabler Wirtschaftslexikon steht der Begriff der Sharing Economy für das „systematische Ausleihen von Gegenständen und gegenseitige Bereitstellen von Räumen und Flächen, insbesondere durch Privatpersonen und Interessengruppen. Im Mittelpunkt steht die Collaborative Consumption, der „Gemeinschaftskonsum“. Kurz gefasst: Was ich besitze, das teile ich.

Wie das Internet das Teilen erleichtert

Die Idee des Tauschhandels ohne Verwendung von Geld existiert schon seit Langem. Neu ist, dass sowohl Privatpersonen, als auch Interessengruppen nun großen Profit machen, indem sie Dinge tauschen und teilen. Das Internet schafft ein globales Netzwerk, das dazu dient, die gewünschten Gegenstände zu finden. Ob zu Hause oder unterwegs, mit Hilfe von Apps lassen sich inzwischen Wohnräume, Autos und Fahrräder schneller mieten und austauschen.

Was sind die Vorteile der Sharing Economy?

• niedriger Ressourcenverbrauch: Food Sharing dämpft die Verschwendung von Lebensmitteln
• reduziertes Verkehrsaufkommen: kollektive Nutzung von Fahrzeugen
• nachhaltiges Prinzip: Güter sollen geteilt und gemeinsam genutzt werden
• mehr Angebote und mehr Flexibilität
• mieten und tauschen für kleines Geld

Die Schattenseiten der Sharing Economy

Trotz der vielen Vorteile der Sharing Economy gibt es auch Nachteile. Besonders in der Taxi- und Hotelbranche spielt der Faktor „Sicherheit“ eine große Rolle. Airbnb setzt vergleichsweise zu normalen Hotels keine Sicherheitsstandards bei Privatanbietern voraus. Das Dienstleistungsunternehmen Uber beansprucht im Gegensatz zu regulären Taxiunternehmen keine Genehmigungen bezüglich der Beförderung von Fahrgästen. Zusätzlich erleben Nutzer oftmals Enttäuschungen, weil versprochene Services und Produkte nicht ihren Erwartungen entsprechen. Demzufolge sinkt das Vertrauen in den Anbieter oder Verkäufer.

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