Quelle: Kim Heinz

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Inzwischen bin ich schon fast 2 Wochen in Seoul und ich muss sagen: ich liebe diese Stadt! Es besteht ein unglaublicher Mix aus Moderne und Tradition, den ich in dieser Form bisher noch nie erlebt habe. Obwohl die Stadt hochmodern ist, spricht beispielsweise kaum jemand im Alltag englisch und es wird sehr viel Wert auf Tradition gelegt.

Wohnung

Nachdem ich einige Monate vor meinem Auslandssemester verzweifelt ein Wohnheim gesucht hatte und zufällig auf URseoul gestoßen bin, war ich glücklich endlich etwas Passendes gefunden zu haben. Anfänglich war ich mir sehr unsicher, ob es die richtige Entscheidung sei, denn das Wohnheim ist 20 Minuten mit der Bahn von der Uni entfernt, und andere Wohnheime liegen viel näher am Hanyang Campus. Allerdings muss ich nach diesen zwei Wochen sagen, dass dies genau die richtige Entscheidung war, denn das Wohnheim liegt mitten in der Stadt. Durch die zentrale Lage sind alle Sehenswürdigkeiten und Stadtteile Seouls super schnell zu erreichen. Auch die Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel ist durch den Zugang zu Seoul Station direkt im Keller des Gebäudes nicht zu überbieten. Die Zimmer sind top modern, jedoch muss man anfangs mit einigen Kosten rechnen, um die Wohnung etwas besser auszustatten.

Quelle: Kim Heinz

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Durch das Fitnessstudio und die Lounge, inklusive Massage-Sesseln wohl bemerkt, im obersten Stockwerk und eine ausgiebige Dachterrasse mit Blick auf die Stadt entsteht direkt ein super Rückzugsort, die die Bewohner des Wohnheims gemeinsam nutzen können. So entstand auch direkt eine kleine Community, die sich regelmäßig trifft, um unterschiedliches zu unternehmen. Solltet Ihr also eine Wohnmöglichkeit in Seoul suchen, kann ich dieses Wohnheim nur empfehlen! Man ist mitten in der Stadt und super schnell überall.

Menschen

Bereits vor meinem Auslandssemester war mir klar, dass Englisch nicht so weit verbreitet sein würde, allerdings bin ich echt darüber erschrocken, wie wenig Englisch hier gesprochen wird. Besonders überraschend fand ich dies, da es so viele amerikanische Einflüsse im Leben der Koreaner gibt. Vor allem erkennt man diese Einflüsse meiner Meinung nach in der Popculture. Trotz der schlechten Englischkenntnisse kann man sagen, dass die Menschen super hilfsbereit sind und einem freundlich begegnen. Ein Unterschied der mir bereits extrem aufgefallen ist, ist hier die Hierarchie zwischen jung und alt, denn hier wird noch viel mehr Wert auf Respekt gegenüber Älteren gelegt.

Essen

Ich habe mich vor meinem Auslandssemester schon sehr viel mit dem Essen und der Kultur in Korea beschäftigt, und trotzdem steckt hier mein kulinarisches Leben voller Überraschungen. Immer wieder erlebe ich absolute ’’Food-Fails“ aber auch die Besten ’’Food-Highs“. Dadurch, dass die Kellner so gut wie nie Englisch sprechen und auch die Karten immer auf Koreanisch sind, bekommt man sehr oft einfach einen Teller mit einer Überraschung vorgesetzt.

Uni

Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Kurswahl hat die Uni jetzt endlich richtig begonnen und die Unterschiede zu deutschen Universitäten und Hochschulen sind extrem. Zum einen hat man immer Anwesenheitspflicht, sobald man mehr als 2 Mal fehlt, wird einem der Kurs nicht anerkannt. Außerdem hat man hier extrem viel zu tun, in einem Fach muss ich zum Beispiel ein Mal die Woche ein Paper zum Gelesenen abgeben. Zudem ist der Hanyang Campus extrem groß. Ich habe bisher in Deutschland noch nie eine Universität gesehen, die einen vergleichbaren Campus hat, was die Größe angeht.

Jetzt stehen jedoch erstmal die Chuseok Feiertage vor der Tür, welches das koreanische Erntedankfest ist. Leider können wir in dieser Zeit nicht viel verreisen, da unser neues Visum noch nicht da ist, jedoch werden wir versuchen, so viel wie möglich in Seoul zu erkunden.

Quelle: Kim Heinz

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Dieser Artikel hat 1 Kommentar

  1. hey kimmy super beitrag.

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