Quelle: Florian Pösse

Quelle: Florian Pösse

Nachdem ich nun seit ein paar Wochen zu Hause bei meiner Familie und meinen Freunden angekommen bin, konnte ich mein Auslandssemester in Melbourne noch einmal innerlich verarbeiten und möchte euch nun mit meinen Erfahrungen ein paar Tipps mit auf den Weg geben.

Fangen wir gleich mal mit dem Flug an. Wer eine weite Reise antritt, so wie ich nach Australien mit einer reinen Flugzeit von über zwanzig Stunden, der sollte sich nach Möglichkeit einen Flug aussuchen, der am Abend landet. Ich zum Beispiel bin morgens um sieben gelandet und habe es nach der langen Reise gerade so geschafft bis 14:00 Uhr wachzubleiben. Was danach folgte waren drei bis vier Tage Jetlag, an denen ich den Tag zur Hälfte verschlief und in der Nacht kein Auge zu machen konnte. Mit einer Ankunftszeit am Abend tut man sich gleich viel leichter. Des Weiteren würde ich mir für die esten zwei, drei Nächte ein Hotelzimmer gönnen. Dadurch hat man die Gelegenheit erstmal in Ruhe im neuen Land anzukommen, ohne sich gleich im Hostel ein Zimmer mit acht anderen Leuten zu teilen und dadurch erst recht nicht schlafen zu können. Nach den drei Tagen solltet ihr aber unbedingt in ein Hostel ziehen. Dort lernt ihr gleich coole Leute kennen und nicht wenige von ihnen sind auch auf Wohnungssuche und haben bestimmt bereits ein paar wertvolle Tipps für euch.

Zum Thema Reisen

Zunächst mal, wenn möglich, plant dafür ausreichend Zeit ein. Wer weiß, wann ihr wieder die Gelegenheit habt so weit weg in ein anderes Land zu kommen. Aber vor allem, plant nicht alles und somit zu viel. Überlegt euch lediglich was ihr sehen wollt und wann ihr Zeit dafür habt. Auch wenn es erstmal komisch ist sich am Anfang so „unvorbereitet“ in das Abenteuer zu stürzen, sobald ihr angekommen seid und Leute kennengelernt habt, werdet ihr euch sowieso zusammenschließen um zu Reisen und dann werden alle Pläne zum Großteil über den Haufen geworfen. Es kommt nie, wie man es geplant hat, und das ist auch gut so, denn diese Spontanität, wenn man zum Beispiel mit einem Camper unterwegs ist, ist einfach grandios.

Quelle: Florian Pösse

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Nächster Punkt

Seid geduldig mit euch selbst! Anfangs mag vielleicht der ein oder andere Moment kommen, in dem es nicht so läuft wie ihr es euch vorgestellt habt. Sprachlich merkt ihr vielleicht erst nach acht, neun Wochen wie sehr ihr euch verbessert habt und wem das Einleben im neuen Land und der neuen Kultur etwas schwer fällt, der sollte bloß nicht den Mut verlieren.. es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen.

Ein weiteres sehr wichtiges Anliegen betrifft unsere Handygewohnheiten. Legt euer Smartphone ab und an wirklich zur Seite. Ihr könnt nicht richtig ankommen, wenn ihr rund um die Uhr weiter mit euren Freunden und eurer Familie chattet. Das soll nicht heißen, dass ihr euch nicht melden sollt oder auch per Skype mitteilen sollt, dass es euch gut geht.. aber ein bisschen Abstand zu eurem Umfeld zu Hause wird euch sehr helfen euch zurechtzufinden und plötzlich werdet ihr feststellen, dass es doch noch ein Leben ohne die ganzen Social-Media-Kanäle gibt.

Und zu guter Letzt:

Habt Spaß und genießt das Leben! Natürlich solltet ihr stets zu euren Vorlesungen gehen und immer auf dem aktuellen Wissensstand der Vorlesungen sein. Aber ein Auslandssemester ist auch dazu gedacht euren Charakter weiterzuentwickeln. Konzentriert euch unter der Woche auf eure Uni und gönnt euch auch ruhig ein verlängertes Wochenende und macht etwas Verrücktes.

Because in the end we only regret the chances we didn’t take..!

Quelle: Florian Pösse

Quelle: Florian Pösse

Florian PösseZur Person: Florian Pösse studiert an der European Management School in Mainz International Business. Er absolviert ein Auslandssemester in Australien und berichtet uns von seinen Eindrücken und Erfahrungen.

 

 

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