Quelle: geralt/pixabay.com

Quelle: geralt/pixabay.com

Wer hätte gedacht, dass eine einzige Applikation einen riesen Hype rund um den Globus auslösen könnte? Seit mehreren Wochen lockt Pokémon Go ganze Menschenmassen auf die Straßen. Wer aktiv Pokémon fängt, kann nebenbei noch Gutes tun. Wir zeigen Ihnen, für welchen guten Zweck die App zum Einsatz kommt.

Pokémon fangen für den guten Zweck – dieses Motto haben sich diverse Macher von Charity-Applikationen zur Aufgabe gemacht. Seit der Veröffentlichung der App von Pokémon Go, legen Spieler lange Strecken zurück. Warum nicht also auch anhand gelaufener Strecken einen kleinen Geldbetrag an Wohltätigkeitsorganisationen spenden? Im Folgenden zählen wir einige Apps und Organisationen auf, die davon gebraucht gemacht haben.

Spenden für Tierschutzorganisationen

Wer Pokémon Go spielt, tut gleichzeitig Gutes. Dank der Applikation ResQwalk profitieren Tierschutzorganisationen von zurückgelegten Kilometern. ResQwalk erkennt anhand des GPS bereits gelaufene Strecken und spendet zur gleichen Zeit einen bestimmten Beitrag an Tierschutzorganisationen. Veröffentlichte Statistiken zur App zeigten, dass bisher über 4,5 Millionen Meilen zurück gelegt und dementsprechend circa 120.000 USD gespendet wurden. Die Applikation kann kostenlos für iOS und Android im App-Store runtergeladen werden.

Pokémon Go – Spieler als Hundesitter

Wer Hunde liebt und ein totaler Fanatiker des Spiels Pokémon Go ist, wäre im Tierheim aus dem US-Bundesstaat Indiana an der richtigen Adresse. Das Tierheim Muncie Animal Shelter sucht nach freiwilligen Helfern, die täglich ihre Hunde ausführen. Da die Spieler sowieso viel auf den Straßen unterwegs sind, wären sie perfekt dafür geeignet. „Die Idee scheint Erfolg zu haben, denn die Freiwilligen stehen vor dem Tierheim Schlange“, so der Leiter des Tierheims.

Charity Miles – Spendengelder dank Pokémonjagd

Nicht nur profitiert der japanische Spielehersteller Nintendo von der Veröffentlichung der Applikation Pokémon Go, sondern auch die Wohltätigkeits-App namens Charity Miles. Bevor dem weltweiten Pokémon-Hype stand diese Applikation im Hintergrund, doch immer mehr Nutzer lassen nun diese App parallel zum Spiel laufen. Charity Miles versichert, dass für jeden zurückgelegten Kilometer zehn bis 25 Cent in Hilfsorganisationen – wie beispielsweise Stand Up to Cancer oder American Diabetes Association– fließen. Die Macher von Charity Miles hoffen, mehr Pokémon Go-Spieler von dem guten Zweck überzeugen zu können.

Scheint so, als ob die Applikation nicht nur für Spaß und Unterhaltung sorgt, sondern auch Wohltätigkeitsorganisationen zugutekommt. Bleibt zu hoffen, dass der globale Hype um das Spiel Pokémon Go weiterhin anhält, damit zunehmend Organisationen von den Spielern profitieren können.

Dieser Artikel hat 1 Kommentar

  1. Die Idee finde ich richtig gut. Die Spieler haben Spass und tun gleichzeitig etwas Gutes. Perfekt. Besser geht’s nicht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*