Quelle: Vivienne Kowalczuk

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Das Land, das zwei Mal in Folge zum glücklichsten Land der Welt gekürt wurde, darf ich seit knapp zwei Monaten mein Zuhause nennen. Meine Zwischenbilanz zur Halbzeit lautet: Unterschätzt Dänemark mal nicht!

Quelle: Vivienne Kowalczuk

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Vor knapp zwei Monaten kam ich, im von Studenten überlaufenen Kolding in Dänemark, an und fühlte mich von Beginn an wohl. Kolding ist keine große Stadt, aber das Schloss, der See und der Hafen am Fjord schaffen sofort eine gemütliche, oder wie die Dänen sagen würden ‚hygge‘, Atmosphäre.

Die Uni startete mit sehr ausgiebigen Einführungstagen, die mich direkt vom dänischen Bildungssystem überzeugten. Nicht nur, dass Jeder mit dem Vornamen angesprochen wird und man Studenten aus der ganzen Welt kennenlernt, Dozenten legen auch großen Wert auf die persönliche Weiterentwicklung jedes einzelnen Studenten. So kann man sich auch vor Freizeitangeboten der Uni kaum retten, sei es Weiterbildung, Sport oder Partys.

Quelle: Vivienne Kowalczuk

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‚Travel is the only thing you buy, that makes you richer‘

Auch ist Kolding ein guter Ausgangspunkt, um Dänemark, aber auch Schweden, näher kennenzulernen. Generell kann man sagen, dass Dänemarks Städte mit den Einwohnerzahlen in den Großstädten Deutschlands‘ nicht zu vergleichen sind (ausgenommen Kopenhagen). Dafür spiegelt sich allerdings in allen Orten, die ich bisher in Dänemark besucht habe, die unglaubliche Kreativität und Liebe fürs Detail der Dänen wider. Besonders beeindruckt bin ich von der Mode und dem Einrichtungsstil, der sich doch um einiges von dem der Schweden unterscheidet.

Quelle: Vivienne Kowalczuk

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Ein Ausflug nach Schweden In Schweden

besuchten wir die Städte Malmö, Helsingborg und Göteborg, die ich alle Drei weiterempfehlen kann. Die Städte sind geprägt von Altstadt, Meer und schwedischer Architektur und bieten die perfekte Möglichkeit für einen Städtetrip.

‚Tak‘ means ‚Thank you‘

Wie erwartet unterscheidet sich der Alltag in Dänemark nicht wesentlich vom deutschen Alltag. Hier wird als Student genauso gelebt und gefeiert wie auch bei uns. Täglich stolpert man über eher kleinere Unterschiede, die einzig große Herausforderung ist die dänische Sprache. Zwar spricht hier jeder Englisch, wenn sich allerdings Dänen untereinander unterhalten, kann ich nicht mal erahnen, worüber sichgerade unterhalten wird. Daher muss das ‚Tak‘ und die zwei, drei dänischen Schimpfwörter in meinem Vokabular für die letzten zwei Monate noch reichen.

Quelle: Vivienne Kowalzcuk

Quelle: Vivienne Kowalzcuk

Christmas is coming

Für die Dänen ist Weihnachten eine sehr große Sache. Deshalb beginnen hier auch schon Anfang November die Vorbereitungen. Wenn am ersten Freitag im November der ‚Tuborg‘-Truck das erste ‚Christmas beer‘ für dieses Jahr herausgibt, geht es auch schon mit Weihnachtsmärkten und -shopping los. Daher bin ich dieses Jahr auch das erste Mal in meinem Leben schon Anfang November in Weihnachtsstimmung.

Das liegt aber auch daran, dass dänische Freunde uns zu sich nach Hause eingeladen und uns ein typisch dänisches Weihnachtsessen zubereitet haben. Dabei durfte eine dänische Tradition nicht fehlen: Wer die große Mandel in seinem Nachtisch (Milchreisähnlich mit Kirschsoße) findet, bekommt das Geschenk des Gastgebers.

Quelle: Vivienne Kowalczuk

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Fazit: Ich würde es wieder tun!

Und so bin ich gespannt, was ich die nächsten zwei Monate hier in Kolding noch erleben darf und wie intensiv die Dänen Weihnachten feiern. Nach Allem, was ich bis jetzt hier erlebt habe, würde ich definitiv behaupten: Ich würde es wieder tun

Quelle: Vivienne Kowalczuk

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Vivienne KowalzcukZur Person: Vivienne Kowalczuk studiert an der European Management School in Mainz International Business mit dem Schwerpunkt Marketing Management.

 

 

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