Quelle: geralt/ pixabay.com

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Bei dem spannenden Management Insights Vortrag an der European Management School, hat der GE-Geschäftsführer EMS Studenten die Anforderungen an heutige Führungskräfte vorgestellt und ihnen Einblicke in seinen Werdegang ermöglicht.

„Anforderungen an das Kompetenzprofil von Young Professionals im Kontext der Digitalisierung und Internationalisierung“, so hieß das Thema der neuesten Ausgabe der Management Insights an der European Management School in Mainz. In Kooperation mit IMEC, dem Bildungspartner der EMS, geben hochrangige Manager regelmäßig Einblicke in spannende Wirtschaftsthemen. Zudem nehmen sie die Studenten mit in ihren Berufsalltag und berichten über ihren ganz persönlichen Werdegang.

Huschke Diekmann, arbeitete bereits vor seiner Management-Position 13 Jahre auf Führungsebene bei Siemens und gab den Studenten viele wertvolle Tipps und Ratschläge zum Thema Karriere mit auf den Weg. So betonte der studierte Geograf mit Nebenfach BWL, Soziologie und Jura, insbesondere Eigenschaften wie Flexibilität und Offenheit und empfahl, sich möglichst breit umzuschauen, neugierig zu sein, Fragen zu stellen und ständig dazuzulernen. Gerade der berufliche Werdegang ist nicht planbar, denn einzelne Karriereschritte geschehen oft zufällig und sind häufig von Begegnungen abhängig. Kontakte zu knüpfen, gezielt Veranstaltungen, Diskussionsrunden oder Messen zu besuchen ist ebenso unerlässlich, wie ein großes Maß an Eigeninitiative. Nur wer selbst los läuft, sein Netzwerk nutzt, ins Ausland geht und über Praktika, Diplomarbeiten oder Traineeships Unternehmen und sich selbst kennenlernt, entwickelt seine Persönlichkeit –dieser bekommt eine bedeutendere Rolle zu, als erlangte Titel und Abschlüsse. Man dürfe auch nicht vergessen, dass es ein lebenslanges Lernen gibt, wozu auch ebenfalls gehört, auf die Berufserfahrung anderer zurückzugreifen, deren Wissen abzurufen, Mentoren zu identifizieren und mit diesen intensive Dialoge zu führen. In Teams zu arbeiten und in der Lage zu sein, sich auch global, interkulturell und in unterschiedlichen Zeitzonen zu bewegen, bringt für Führungspositionen der Zukunft gute Voraussetzungen mit.

Nicht nur die Arbeitsumgebung, auch Faktoren wie die Work-Life-Balance, das Gehalt oder Reisetätigkeiten verändern sich. Der Familienvater Diekmann legt den Studenten ans Herz, ihr persönliches Gleichgewicht zwischen Privatleben und Beruf zu finden; er selbst verdanke seine Erfolge nur dem Rückhalt und der Energie, die er in seinem privaten Umfeld finde. War die Höhe des Gehalts in der Vergangenheit noch von übergeordneter Bedeutung, so fallen heute eher Aspekte wie eine flexible Arbeitszeitgestaltung, die Möglichkeit des Homeoffice oder eine ansprechende Arbeitsplatzumgebung ins Gewicht. Eine weltweite Reisetätigkeit hat ebenfalls längst ihre Statusposition verloren, dies bedeute doch auch immer einen enormen Zeitverlust, während man demgegenüber in der Regel die unterschiedlichen Destinationen kaum kennenlerne.

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