Quelle: TeroVesalainen/pixabay.com

Auch Brainstorming wird nach dem 100sten Mal langweilig, und neue, kreative Ideen formen sich auch nicht mehr wirklich daraus. Deshalb hat der Mainzer Manager einige kreative Brainstorming Formen für Euch aufgestellt, um endlich wieder ein bisschen Pep in die Routine zu bringen und das langwellige Brainstormen aufzufrischen.

1) Erstelle ein „Mood Board“

Ein „Mood Board“ ist eine Fläche, die man mit möglichst viel Inspiration dekoriert. Dies kann ein Plakat, ein Whiteboard, Pinboard oder was auch immer sein. Wichtig ist, dass Ihr versucht Bilder, Sprüche, Wörter, Themen, Darstellungen und alles was sonst noch so auf Euer „Mood Board“ passt zu verwenden, um sie mit Euren Visionen zu verknüpfen. Diese Gestaltung soll zu einer Art Karte werden, die den Weg zu neuen Ideen aufzeigt. Visuelle Stimuli führen dazu, dass unser Gehirn aktiviert wird, und diese geben einem die Möglichkeit über Dinge nachzudenken, an die vorher noch gar nicht gedacht wurde.

2) Doodle

Ähnlich wie ein „Mood Board“ funktioniert auch ein Doodle. Allerdings bedeutet dies eher, dass kreativ auf ein Blatt gekritzelt wird. Diese Bilder, Darstellungen und sonstige wichtige Informationen werden also nicht direkt mit Bildern verknüpft, die man anderweitig findet, sondern selbst illustriert. Dies dient dazu, dass die Kreativität des Teams direkt aufgerufen wird. Eine gute Idee ist es, jeden seinen eigenen Doodle machen zu lassen und diese dann miteinander zu verknüpfen und zu besprechen. Mehrere Kollegen könnten vielleicht nach eigener Auffassung ein ganz anderes Verständnis und somit auch ganz andere Ideen zu dem gleichen Thema haben.

3) Schlechte Ideen zuerst sammeln

Es ist zwar wichtig zu wissen, was man auf jeden Fall integrieren möchte, allerdings ist es mindestens genauso wichtig, zu wissen, was man auf gar keinen Fall möchte. So kommt man nicht mit allen Teilnehmern auf eine Ebene was die Vorstellungen angeht, sondern alle Teilnehmer verlieren ihre Angst, bzw. ihr Zögern alle Ideen einfach in den Raum zu werfen. Dies kann vor allem in Situationen helfen in denen Vorgesetzte anwesend sind, denn gerade dann ist man oft eher zurückhaltend und hat Angst vielleicht etwas Dummes, oder nicht so gut Durchdachtes zu erwähnen.

4) Word Storming

Versucht mal in eurem Team einfach nur mit Worten zu arbeiten, und diese dann mit Metaphern, Sprüchen, Synonymen, etc. zu verknüpfen. Oft kann solch eine Übung dazu dienen, dass man ein besseres Gefühl für das bekommt, was eigentlich im Raum steht. Gerade wenn es um eine Marketing Strategie geht, kann dies dabei helfen zu identifizieren, was ästhetisch klingt und wirklich gut zusammen passt.

5) Partnerarbeit

Eine weitere Art von Brainstorming, in der die Ideen aller Teammitglieder besser eingebaut werden können ist eine Art Blättertausch. Dabei schreiben zu Beginn alle Teilnehmer einen relevanten Begriff auf ein Blatt Papier und dann wird untereinander getauscht. Manche Kollegen und Kolleginnen haben vielleicht ein ganz anderes Verständnis für die Idee und können somit etwas beitragen, an das noch gar nicht gedacht wurde. Getauscht werden kann natürlich so oft man will.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*