Quelle: Alexas_Fotos /pixabay.com

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Heutzutage träumen immer mehr Studenten davon, ein Semester ihres Studiums im Ausland zu verbringen. Wer die Bestätigung seiner Wunschuniversität erhalten hat, sollte sich frühzeitig mit der Einschätzung der Kosten des Auslandsaufenthaltes und der Finanzierung dessen beschäftigen. Wir geben Ihnen Tipps und Tricks, mit denen Sie sorgenfrei für Ihr Auslandssemester aufkommen können.

Ein Auslandsaufenthalt ist nicht nur eine neue und spannende Erfahrung für jeden Studenten. Wer sich dafür entscheidet, hat die Möglichkeit, seine Sprach- und Kulturkenntnisse zu fördern und auch seinen Lebenslauf aufzubessern. Für einige Studiengänge ist ein Auslandssemester obligatorisch, aber auch für Studenten anderer Studienfächer lohnt es sich. Trotz der aufkommenden Kosten sollte sich keiner davon abschrecken lassen, ein Auslandssemester zu absolvieren.

1.Welche Kosten sind einzuplanen?

Die Höhe der Kosten kann je nach Zielland des Auslandsaufenthaltes schwanken. Dennoch gibt es einige Ausgaben, mit denen Sie auf jeden Fall rechnen sollten. Darunter fallen Kosten für:

  • Anreise, z. B. Flüge, Zug- und/oder Busfahrten
  • Hostel/Hotel (für die ersten Tage nach Ankunft)
  • Studiengebühren, Bücher, Skripte etc.
  • Unterkunft, Lebensmittel und Lebenshaltungskosten
  • Auslandsreiseversicherungen, z. B. Krankenversicherung
  • Freizeitaktivitäten, z. B. Tourismus, Restaurants, Abendprogramm etc.
  • evtl. Sprachkurse

2.Auslands-BAföG

Wer ins Ausland geht, hat die Möglichkeit, Auslands-BAföG zu beantragen. Der Antrag muss mindestens sechs Monate vor Antritt beim zuständigen Amt (variiert je nach Zielland) gestellt werden. Zusätzlich können Studierende einen Zuschuss für Studiengebühren bis zu 4.600€, Reisekosten und für Lebenshaltungskosten einen weiteren Betrag zwischen 50 und 315€ zum Grundbetrag erhalten (außerhalb der EU und der Schweiz).

3.ERASMUS

Vielen Studierenden wird das ERASMUS-Programm von Begriff sein. Dieses Programm basiert auf einer Kooperation aus verschiedenen Hochschulen in Europa. Besonders beliebt ist es aufgrund seiner Vorteile. Dazu zählen:

  • Studierende müssen keine Studiengebühren zahlen
  • Auslandspraktika können ebenfalls mit ERASMUS finanziert werden
  • Studierende erhalten einen monatlichen Beitrag von 50 – 200€
  • das ,,Learning Agreement“ ermöglicht die Anrechnung der Studienleistungen an der Heimatuniversität

4.DAAD-Programm PROMOS

Wer sein Auslandssemester außerhalb des europäischen Raums absolvieren möchte, kann das Stipendienprogramm des DAAD in Erwägung ziehen. Anders als beim ERASMUS-Programm (mind. 1 Semester Auslandsaufenthalt), werden beim DAAD Stipendien für kürzere Zeiträume vergeben. Praktika, Abschlussarbeiten im Ausland, Sprachkurse oder Studienreisen können mit Hilfe dieser Förderungsmöglichkeit finanziert werden.

5.Arbeiten während des Auslandsaufenthaltes

Um auch während des Auslandssemesters ein bisschen Geld dazu zu verdienen, sollten Sie sich überlegen, ob Sie sich vor Ort einen Job suchen. Oftmals kommt es vor, dass man weniger Vorlesungen als im Heimatland belegen muss und dementsprechend mehr Zeit zur Verfügung hat. Bevor Sie über diese Option nachdenken, sollten Sie sich allerdings darüber informieren, ob Sie mit Ihrem Visum eine Tätigkeit im jeweiligen Land ausüben dürfen.

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