Quelle: Peggy_Marco/ pixabay.com

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Wo sehen Sie Ihre Stärken? Besitzen Sie neben Teamfähigkeit auch Kommunikationsfähigkeit? Kommunikationsfähigkeit ist sehr wichtig. Egal in welchem Bereich Sie arbeiten. Sie können noch so viel technisches Know-how besitzen, wenn Sie sich nicht klar ausdrücken können, nützt das Ihnen und vor allem Ihrem Arbeitgeber und den Teamkollegen nichts. Wir nennen Ihnen 3 Wörter, welche Sie unhöflich erscheinen lassen und geben Ihnen Alternativen.

3 Wörter aus dem Wortschatz zu streichen, scheint kein einfaches Unterfangen zu sein, jedoch ist der Effekt enorm!

  1. „Sorry“

Das englische Wort für Entschuldigung, hat sich mittlerweile in der deutschen Sprache eingebürgert. „Sorry“ ist schnell gesagt, versuchen Sie allerdings den Gebrauch zu minimieren oder am besten das Wort ganz zu streichen. Denken Sie kurz an Situationen, in welchen Sie das Wort „Sorry“ normalerweise verwenden. Ich vermeide die Verwendung von Sorry, wenn es sich um meine Meinung handelt oder ich einen winzigen Fehler gemacht habe. Das Wort Sorry ist nicht nur schnell gesagt, es ist allgegenwärtig und mittlerweile bedeutungslos. Versuchen Sie stattdessen „Ich entschuldige mich“ oder „Verzeihen Sie bitte meine Unaufmerksamkeit“. Mehrmals täglich wird das Wort „Sorry“ verwendet und verliert somit an Aussagekraft, während die Verwendung von „Ich entschuldige mich“ selten geworden ist und damit bei den meisten Menschen mehr Gewicht trägt, welches sehr für die Kommunikationsfähigkeit spricht.

Wenn Sie sich nicht entschuldigen müssen, wie beispielsweise bei Ihrer eigenen Meinung, dann entschuldigen Sie sich nicht. Stehen Sie zu Ihrer Meinung und erklären Sie Ihrem Gesprächspartner, wie Sie zu dieser Meinung gekommen sind.

Weitere Alternativen zu „Sorry“ sind:

  • Ich bitte um Vergebung,…
  • Ich verstehe Ihre Verärgerung,…
  • Sie haben Recht,…

  1. „Eigentlich“

Das Wort „Eigentlich“ wird oft unüberlegt verwendet. So bekam ich oft die Antwort: „Und uneigentlich?“, dass hat mich dazu bewegt, das Wort „Eigentlich“ aus meinem Wortschatz zu streichen. Warum verwenden wir das Wort? Überlegen Sie, wie oft Sie „Eigentlich“ verwendet haben, um jemand zu korrigieren, sich selbst in Schutz zu nehmen oder um sanfter zu erscheinen. „Eigentlich hab ich das schon gemacht“, „Eigentlich hätte ich Daten längst erhalten sollen“ oder „Eigentlich wollten Sie mir die Akte gestern zukommen lassen“. Bei jedem der vorherigen Beispiele können Sie dass Wort „Eigentlich“ streichen und es verändert den Satz nur minimal, hat jedoch die selbe Bedeutung: „Das hab ich schon gemacht“, „Ich sollte die Daten längst erhalten haben“ und „Sie wollten mir die Akte gestern zukommen lassen“. Kommunikationsfähigkeit wird nicht nur an der externen, sondern auch an der internen Kommunikation gemessen.

Vermeiden Sie „Eigentlich“, wenn Sie Ihre Aussage ernst meinen und aussagekräftig rüber kommen möchten.

Alternativen zu „Eigentlich“ benötigt man nicht. Falls Sie Ihren Satz allerdings mit einer Alternative füllen möchten, versuchen Sie es mit „Tatsächlich“.

  1. „Ich“

Nicht nur dem Wort „Ich“, sondern auch „Mir“ und „Mich“ wollen wir hier auf die Schliche kommen. All diese Worte sind selbstbezogen, obwohl Sie eventuell dem Empfänger Ihrer Mail helfen wollen: „Ich möchte die Akte nochmals durchgehen und mich vergewissern, dass wir vor dem Kunden nicht unwissend dastehen. Schicken Sie sie mir bitte“. Selbstverständlich könnte die Mail so versendet werden, jedoch gibt es eine weitaus höflichere Variante: „Können Sie bitte die Akte schicken? Doppelte Kontrolle, damit wir die Anforderung des Kunden vollständig erfüllen“.

Wenn „Ich“ aus geschäftlichen Mails gestrichen wird, fällt es auch einfacher sich auf die Belange des Unternehmens zu konzentrieren und noch mehr auf den Kunden/Gesprächspartner einzugehen.

Alternativen für „Ich“:

  • Wir
  • Unser Team
  • Unsere Abteilung
  • Unsere Firma

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