Das Abitur ist in der Tasche und die Frage nach dem Studium sorgt für viele Fragezeichen bei den Absolventen. Die Studienfach-Auswahl hängt von vielen Kriterien ab und schnell stellt sich die Frage, ob denn überhaupt Bedarf besteht. Das Studienfach BWL scheint gefragter denn je zu sein. Doch nicht immer wissen die Absolventen, ob die Betriebswirtschaftslehre das Richtige für die eigene Person ist.

Quelle: tookapic / pixabay.com

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Ist Betriebswirtschaftslehre das Richtige für mich

Wenn Sie sich für das BWL Studium entscheiden, qualifizieren Sie sich für Führungsaufgaben in den unterschiedlichsten Bereichen. Das Studium ist somit sehr vielseitig und interessant für viele.

Als BWL-er nach ganz oben

BWL bedeutet ausgeschrieben Betriebswirtschaftslehre und gehört in Deutschland zu den am häufigsten belegten sowie beliebtesten Studiengängen. Und das aus gutem Grund. Denn studierte Betriebswirte können in fast allen Unternehmen angestellt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit mit einem BWL Studium in das Management beziehungsweise in Führungspositionen aufzusteigen.

Der Studien-Aufbau

Zunächst werden im BWL Studium die Grundkenntnisse in der Wirtschaftsthematik sowie im Finanz- und Rechnungswesen vermittelt. Später haben Studenten auch die Möglich, sich zu spezialisieren. Zum Beispiel in den Fächern Wirtschaftspsychologie oder Marketing. Der Studiengang im Bereich BWL wird zudem immer praxisorientierter. An vielen Hochschulen werden bereits während des Studiums bestimmte Schwerpunkte gesetzt. So können Studenten beispielsweise den Schwerpunkt Management Marketing oder European Management wählen.

Die zu erfüllenden Voraussetzungen

Die Betriebswirtschaftslehre gehört in Deutschland zu den beliebtesten Fächern, weshalb die Studienplätze an den Universitäten begrenzt sind. Bewerber müssen deshalb häufig einen bestimmten Notendurchschnitt vorweisen können. Zudem setzen die Unis das Abitur oder das wirtschaftliche Fachabitur voraus. Wer sich für eine Fachhochschule entscheidet, hat auch die Möglichkeit BWL mit der Fachhochschulreife zu studieren. Hochschulen können darüber hinaus aber noch weitere Zulassungsverfahren durchführen. Zu den gängigen Verfahren zählen Eignungstest und das Motivationsschreiben. Auf diese Weise werden die mathematische Begabung und das Interesse an Wirtschaftsthemen überprüft. Wer ein international ausgerichtetes BWL Studium anstrebt, sollte zudem gute Englischkenntnisse vorweisen können.

Vielseitige Einsatzmöglichkeiten für eine abwechslungsreiche Tätigkeit

Ist das BWL Studium erst einmal erfolgreich abgeschlossen worden, kann der Absolvent als Betriebswirt tätig werden. Die Einsatzmöglichkeiten scheinen dabei unbegrenzt, denn Betriebswirte werden in den unterschiedlichsten Branchen benötigt, um dort die verschiedensten Aufgaben zu übernehmen. Zu den üblichen Aufgaben gehört die Tätigkeit als Bilanzrechner oder Controller. Der Betriebswirt kann aber auch im Management oder im Marketing eingesetzt werden. Dabei reichen die möglichen Arbeitsorte von mittelständischen Unternehmen bis hin zu global aufgestellten Großkonzernen.

Die Konkurrenz ist groß und schläft nicht

Auf dem Jobmarkt sind Betriebswirte sehr gefragt. Das bedeutet aber auch, dass die große Anzahl an BWL-ern für eine hohe Konkurrenz sorgt und geeignete Stellen hart umkämpft sind. Das ist auch der Grund dafür, weshalb viele Absolventen zunächst im Rahmen eines Trainee-Programms in die Arbeitswelt einsteigen. Mit einem Studium der Betriebswirtschaftslehre schafft sich der Student langfristig die besten Voraussetzungen, um in das Management oder in leitende Positionen aufzusteigen und dementsprechend auch ein attraktives Gehalt zu verdienen.

Die Vorteile auf einen Blick:

  • Attraktives Einstiegsgehalt
  • Gute Aufstiegschancen
  • Praxisorientiertes Studium
  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten

Die Nachteile auf einen Blick:

  • Wenig freie Studienplätze
  • Schwierige Aufnahmebedingungen
  • Hohe Konkurrenz auf dem Jobmarkt

Fazit – Studium mit Aussichten

Wer sich für ein Studium der Betriebswirtschaftslehre entscheidet, hat die Möglichkeit überall in Deutschland zu studieren. Vorausgesetzt, einer der wenigen Studienplätze an Unis und Fachhochschulen wird an die eigene Person vergeben. Stimmen die Voraussetzungen nicht, bleibt alternativ auch das Fernstudium. Der Präsenzunterricht an Universitäten ist im Gegensatz zum Fernstudium praxisorientiert, womit bereits im Vorfeld viele Erfahrungen gesammelt werden können. Den Absolventen erwartet ein attraktives Einstiegsgehalt und auch die Gehaltsentwicklung kann sich sehen lassen. Damit schafft sich der Absolvent die beste Basis für einen gefragten und zukunftssicheren Job, welcher jedoch nicht einfach zu bekommen sein dürfte, da die Konkurrenz in diesem Bereich sehr hoch ist. Alternative Möglichkeiten stehen im Rahmen eines Trainee-Programms zur Verfügung, sodass sich der BWLer schnell auf ein ansprechendes und eine Beschäftigung im Management fokussieren kann.

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