lutz fotoStefan Lutz, Ph.D. ist Inhaber der Professur Volkswirtschaftslehre und unterrichtet seit 2017 an der European Management School. Seine Lehrveranstaltungen an der EMS beinhalten Fächer wie VWL, International Economics, International Accounting, Supply Chain Management, und Research Methods. Vor seiner Professur an der EMS lehrte Herr Lutz unter anderem in London, Kairo, Turin, Kiew und Mannheim. Zusätzlich zu seinen Lehr- und Forschungstätigkeiten war Herr Lutz auch viele Jahre in der Wirtschaft tätig, z.B. bei der KPMG AG, KPMG LLP und der UBS AG. Eine Übersicht seiner zahlreichen wissenschaftlichen Publikationen sowie seinen detaillierten Lebenslauf finden Sie unter: http://www.ems.de/ems/team/lutz-stefan/

1. Wie sind Sie auf die EMS aufmerksam geworden?

Das enge Verhältnis zwischen Studierenden und Professoren hat mir an privaten Hochschulen schon immer sehr gut gefallen. In Deutschland habe die Entwicklung privater Hochschulen schon länger mit Interesse verfolgt und bin dadurch auf die EMS aufmerksam geworden. Besonders gut gefällt mir hier die internationale Ausrichtung der Hochschule, wodurch auch ein sehr individueller Fokus entsteht.

2. Auf welche neuen Aufgaben sind Sie besonders gespannt?

Das Interessante an der Zusammenarbeit mit Studierenden ist immer die deren Vielseitigkeit. Es ist sehr spannend zu sehen, wie sich die Studierenden individuell unterscheiden und wie sie bei der Gestaltung von Aufgaben verschiedene Umsetzungsmethoden zum Unterricht beitragen.

3. Was bereitet Ihnen am meisten Freude im täglichen Umgang mit Studierenden?

Am meisten Freude bereitet mir, dass Studierende mich an ihren Gedanken, Plänen und Gefühlen teilhaben lassen. Somit entsteht eine Interaktion, die beidseitig verläuft. Dieser Austausch erlaubt es mir, auch einiges von den Studierenden zu lernen, welches wiederum zu neuen Situationen und Erkenntnissen zwischen mir und den Studierenden führt.

4. Welchen Tipp können Sie unseren Studierenden mitgeben?

„Möge das was Du tust, tu das was Dir gefällt“. Erfolg kommt durch Enthusiasmus und Spaß an einem gewissen Thema. Je motivierter Sie an etwas herangehen, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie damit erfolgreich sein werden. Zu einem erfolgreichen Studium und einer darauffolgenden Karriere benötigt man einfach ein hohes Maß an Aufmerksamkeit und Motivation. Zudem leben wir heute in einer Welt, in der man gewisse Dinge selbst beeinflussen kann. So ist es möglich, speziell die Dinge auszuwählen, die einem am meisten Spaß bereiten.

5. Was ist das Wichtigste, das sie als Dozent gelernt haben?

Man muss ein gewisses Maß an Bescheidenheit mitbringen, um möglichst viel von anderen zu lernen. Heutzutage wird es als selbstverständlich erachtet, viel lernen zu dürfen. Allerdings sollte man dies niemals so sehen, denn man hat nie ausgelernt – das gilt natürlich auch für das Dozenten-Studierenden Verhältnis.

6. Sie haben sehr viel Zeit im Ausland verbracht. Welche Erfahrung hat Sie am meisten geprägt?

Ganz wichtig ist es, immer seinen Horizont zu erweitern. Wenn man dies nicht tut und durch die eigene Perspektive eingeschränkt ist, verliert man die Chance, wichtige Einblicke auf andere Aspekte, Standpunkte und auch Lebenseinstellungen zu gewinnen. All das bringt einen unheimlich weiter und prägt die eigene Gesamtattitude.

7. Welchen Tipp können Sie Studierenden für das Auslandssemester mitgeben?

Betrachten Sie das Auslandssemester nicht als Mittel zum Zweck für Ihre Karriere, sondern versuchen Sie, es als Gelegenheit zu sehen, den eigenen Horizont zu erweitern. Dies ist nämlich die beste Möglichkeit, Ihr Blickfeld in allen Bereichen zu erweitern.

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