Quelle: EMS/ Uwe Bloos

Quelle: EMS/ Uwe Bloos

Prof. Dr. Uwe-Wilhelm Bloos studierte nach dem Abitur (Hanau,1995) und Zivildienst, (u.a.) Betriebswirtschaft, Volkswirtschaft und Wirtschaftspädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt (Dipl.-Kfm., 2002) und der FernUniversität Hagen (Dipl.-Vw., 2005). Wurde von der Goethe-Universität Frankfurt promoviert (Dr.rer.pol., 2008, summa cum laude) und war Gastprofessor an der Wharton School der University of Pennsylvania in Philadelphia und der Wirtschaftsuniversität (WU) Wien. Seit 2012 Inhaber der Professur für Finanzen und Management Accounting an der Cologne Business School (CBS). Mehrfach ausgezeichnet für innovative und herausragende Lehrveranstaltungen und seit Studienzeiten erfolgreich unternehmerisch tätig. Zahlreiche Projekte in Kooperation mit Unternehmen wie (u.a.) Deutsche Börse, Lufthansa, Gothaer Versicherungen, IBM und UniCredit Group. Seit Februar 2017 Standortleiter der European Management School und Prokurist der Cologne Business School GmbH.

1. Wie sind Sie auf die European Management School aufmerksam geworden?

Nach längeren Professuren im In-und Ausland wollte ich die Atmosphäre einer privaten Hochschule kennenlernen. Somit bin ich 2012 an der Cologne Business School eingestiegen, um dort den Finanzmanagement Schwerpunkt auszubauen. Da auch einige Lehrveranstaltungen an der European Management School stattgefunden haben, lernte ich diese während meiner Tätigkeit als Professor näher kennen.

2. Auf welche neuen Aufgaben sind Sie besonders gespannt?

Alle neuen Aufgaben sind besonders spannend, da dadurch die Möglichkeit besteht, die Professur mit unternehmerischen Tätigkeiten zu verknüpfen. Als Professor lernt man oft viele Facetten einer Hochschule nicht genauer kennen, sondern konzentriert sich auf sein Fach und auf die Studierenden, die man unterrichtet. In meiner neuen Position lerne ich die ganze Studentenschaft kennen sowie das Team und organisatorische Tätigkeiten, die mir vorher nicht in diesem Ausmaß bekannt waren.

3. Was bereitet Ihnen am meisten Freude im Umgang mit Studierenden?

Auf jeden Fall ist der Umgang mit den Studierenden selbst etwas, was mir sehr viel Freude bereitet. Ein junger, erfrischender Blick erinnert mich oft an meine eigene Studienzeit und erweitert meinen Horizont, da ich viel von den Studierenden lernen kann. Die Herausforderung liegt darin, die schwierigen Fächer für Studierende interessant zu gestalten und die Finanzwelt für alle greifbarer darzustellen. Der lockere Umgang ist auch immer erfrischend und belebt den Büro-Alltag oft.

4. Welchen Tipp können Sie unseren Studierenden mitgeben?

Fangen Sie im ersten Semester an zu lernen! Das Studium, welches Sie absolvieren, sollte nicht für die Eltern, Lehrer oder sonstige Menschen absolviert werden, sondern nur für Sie selbst. Versuchen Sie also, so viel wie möglich mitzunehmen und aus jedem Fach etwas zu gewinnen. Wenn Sie sich vom ersten Tag an auf das Studium voll einlassen, wird Ihnen das Verstehen von Konzepten erleichtert. Zudem sollten Sie niemals Ihre konstruktive Neugier verlieren.

5. Was ist das wichtigste, das Sie als Dozent gelernt haben?

Wichtig ist, dass die Erwartungen von beiden Seiten klar sein sollten. Wenn diese Grundlage geschaffen ist, muss man der Gruppe an Studierenden immer eine faire und gute Behandlung geben. Diese erleichtert auch den Umgang ungemein, denn es muss nicht immer alles streng und ernst sein. Eine gute Mischung aus Ernsthaftigkeit und Lockerheit ist wichtig, um eine gute Lernatmosphäre zu schaffen.

6. Welche Erfahrung im Ausland hat Sie besonders geprägt?

Bei meiner Gastprofessur an der University of Pennsylvania Wharton School habe ich eine komplett andere Welt kennengelernt. Die Studierenden haben ein sehr gutes Netzwerk gebildet und sich stark mit ihrer Universität identifiziert. Das studentische Engagement und die Motivation der Studierenden ist viel stärker ausgeprägt als an deutschen Universitäten und Hochschulen.

7. Welchen Tipp würden Sie Studierenden für das Auslandssemester mitgeben?

Die Auswahl der Partnerhochschule sollte strategisch sein. Nicht nur der Ort ist entscheidend, sondern auch das Portfolio der Hochschule, denn dies kann in Ihrem Lebenslauf viel ausmachen. Zudem sollten Sie mutig sein und sich trauen, auch etwas zu erkunden, was vielleicht nicht unbedingt jeder kennt!

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