Quelle: EMS Mainz

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EMStudi Shan Kusuma erzählt von seinen Erlebnissen beim IMEC Business & Beats Event.

Business and Beats

Ihr kennt diese Punkte im Leben, wo alles Neu ist. Zeitpunkte, an denen man wächst und neue Herausforderungen auf einen warten. Sei es die Einschulung im Gymnasium, seien es die ersten Partys, die erste Freundin oder der erste Job. Alles davon ist ziemlich cool, ziemlich spannend am Anfang, bevor es Teil einer Routine wird. Es ist eine Euphorie, die es aufrecht zu erhalten gilt, bevor der Alltag den einst so spannenden Sachen den Zauber nimmt.

Nach meinem Abitur, sechs Monaten in London und meinem Start ins Studium schien mein Leben bereits gescripted. Der Master, ein paar Praktika, ab in die Selbstständigkeit. Der Zauber war schnell genommen. Umso glücklicher war ich, als ich merkte, dass das nicht das Ende von Euphorie und spannenden ersten Malen sein muss!

Zu dieser Erkenntnis bin ich erst letztens gekommen, als ich das Networking Event „Business and Beats“ vom IMEC Institut besuchen durfte. Und davon möchte ich heute erzählen.
Dr. René Rüth – Unternehmer, Marketing Dozent, ein Business-Man wie er in dem Buche steht. Anzug und Hemd tragend sehe ich ihn an der EMS Seminare halten, um die Studenten zu kompetenten Managern auszubilden. Er selber hat es schon geschafft.

Zusammen mit seinen Kollegen Torsten Netzer (MBA) und Franz Weidner hat er das „Institut for Management Education and Culture“ gegründet, kurz IMEC. Neben interessanten Studienreisen an exotische Orte wie Dubai, Abu Dhabi oder Shanghai und anderen Aktivitäten stehen nun wohl auch Networking Events vermehrt auf der To-do-Liste der drei Gründer. Das Business and Beats Event ist eines davon und hat am 21. Juli 2016 stattgefunden. Die gewählte Location lässt an nichts zu wünschen übrig: Die Kameha Suite in Frankfurt ist gelegen zwischen der „Alten Oper“ und dem „Deutsche Bank Tower“.

Eventablauf

Nachdem ich das prachtvolle Gebäude betreten habe, ist der erste Gang der zur Garderobe, um mich kurz danach mit meinen Marketing Kollegen vor dem Shooting Screen abzulichten. Sicherlich ein Bild an das ich mich noch lange erinnern werde, auch nachdem das letzte Glas ausgetrunken und die letzte Hand geschüttelt ist. Nach einer Begrüßung durch Herrn Netzer und Herrn Rüth, die sich beide wirklich viel Zeit nehmen jedem persönlich die Hand zu reichen und ein, zwei Worte zu wechseln, gelangt man in das Foyer und anschließend auf die Terrasse.

Erste Kontakte wurden geknüpft

Diese Area ist an dem doch sehr warmen Abend Einflussgebiet des Erfrischungsgetränkehersteller „Acao“. Gegründet in Wiesbaden, transportiert das koffeinhaltige Erfrischungsgetränk die Idee, auf gesunde und natürliche Weise neue Energie durch einen biologischen und veganen Drink zu gewinnen. Das gekühlte Getränk bekommt man in der Dose mit Strohhalm serviert und die Standleitung erzählt gerne über die Herkunft und Geschichte des jungen Unternehmens sowie deren Partner, zu denen auch schon Apple und BMW gehören und steht für alle Fragen sehr offen zur Verfügung. Ein Stockwerk höher gelegen befindet sich der Lounge-Raum, an dem es später ein leckeres Sommer-BBQ Menü geben wird. Nachdem ich zwei Dosen Acao schon getrunken hatte heißt es, dass wir uns langsam bitte in den Vortragsraum begeben dürfen. Drei spannende Vorträge sollen uns Eindrücke von der Arbeitswelt und den entsprechenden Unternehmen vermitteln. Gerade noch so habe ich einen Platz gefunden und sitze neben meiner Kollegin Selina und meinen Kommilitonen Steffen, Akif und Hakan.

Die Vorträge

Die kurze Vortragsreihe beginnt etwas anders als ich es erwartet habe. Ein Mann ca. 1,90 m groß steht vorne mit Vollbart, roten Schuhen, einer kurzen Hose, die eher an eine Badehose erinnert, und T-Shirt. Ohne eine Powerpoint-Präsentation zeichnet er alles nötige mit einem Stift an ein Smartboard und stellt in aller Ruhe das Unternehmen „Accenture“ vor, die vor allem im Consulting Bereich tätig sind. Sehr sympathischer Typ, sehr tolles Unternehmen. Hat er mich abgeholt? Sicherlich viele andere aus dem jungen Publikum, meine Freunde schwärmen noch immer von seinem Vortrag, aber ich würde lieber ein Bierchen mit ihm trinken und über die aktuelle Wirtschaftslage sowie Self-Branding und Präsentationstechniken reden.

Der zweite Vortrag ist von der Cologne Business School und wird am Ende mein persönlicher Favorit sein. Er handelt von Sustainability, ein Thema welches ich persönlich auch sehr interessant und wichtig finde. Wobei ich zugeben muss, dass die ersten zwei Minuten gespickt waren mit Provokationen gegenüber dem lockeren Auftreten und der wirklich stylischen Badehose des Vorredners. Ich konnte mich kaum halten vor Lachen – da stellt sich ein erwachsener Mann in Anzug und Krawatte vor ein Publikum von 100 erwartungsvollen, jungen Menschen und feuert ein Spruch nach dem anderen in Richtung des Vorredners und seiner Branche ab. Ein Showreel sollte davon erstellt werden! Später werde ich beide zusammen sehen, wie sie zwischen Kollegen und interessierten Studenten gemeinsam lachen und Witze machen.

Der dritte Vortrag ist von GE, General Electric. Hier gefällt mir der Redner persönlich am besten, unabhängig von dem Vortrag. Er strahlt eine innere Ruhe aus, eine professionelle Gelassenheit, die ich mir auch aneignen möchte. Mit einer unglaublich tollen Bühnenpräsenz präsentiert er uns sein Unternehmen und die Bereiche in welchen GE tätig ist.

Nach der interessanten Vortragsreihe eröffnet Herr Rüth das Buffet in dem Lounge-Raum und das eigentliche „Networking“ beginnt. Eine Welt voller lächelnder Gesichter, voller Händeschütteln und Visitenkarten. Persönliche Kontakte pflegen, neue dazu gewinnen. Die Frage die spürbar im Raum steht ist „Wen sollte ich noch kennen, damit ich jetzt oder später einen Vorteil daraus ziehen kann?“ Es ist beeindruckend für mich, ich will auch ein Teil davon sein. Also überlege ich nicht lange und laufe mit lächelndem Gesicht und ausgestreckter Hand zu der nächstbesten Person, die sich anbietet, laufe los voller Euphorie, gepackt von dem Zauber des Geschehens. Ich laufe los in diese neue Welt.

Quelle: EMS Mainz

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Mein Rat für die Zukunft

Ich möchte natürlich, dass ihr etwas aus meinem Blog-Beitrag und dieser kleinen Geschichte mitnehmen könnt. Seid euch bitte immer bewusst, dass ihr, egal an welchem Punkt in eurem Leben, noch bei irgendeinem Themengebiet ganz am Anfang steht. Es gibt immer etwas Neues auf das man sich freuen kann, immer etwas Neues, dass darauf wartet von euch entdeckt zu werden. Habt euer Ziel immer fest im Blick, achtet aber auch darauf den Weg dorthin bewusst zu genießen und wahrzunehmen, alles mal in einen größeren Kontext setzen, das Hier und Jetzt zu schätzen wissen. Und falls euch meine Worte noch nicht überzeugen können, dann besucht mal eine der vielen tollen Veranstaltungen von den Kollegen bei IMEC. Fliegt mit ihnen nach Dubai und Shanghai, oder ihr kommt einfach auch zu der nächsten Network-Veranstaltung. Ich werde dort sein und ich freue mich schon darauf, euch kennenzulernen.

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