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Auch wenn Menschen bekanntlich aus Fehlern lernen, gibt es dennoch einige, die von vorneherein vermieden werden sollten – nämlich jene negativen Glaubenssätze, die uns meist davon abhalten, unseren eigenen Weg im späteren Berufsleben zu gehen. Aus diesem Grund sollen im folgenden Artikel fünf typische Denkfehler beschrieben werden, die Menschen oft daran hindern, Karriere zu machen.

1. Sich selbst vom Weiterkommen abbringen lassen

Wer sich mit Menschen unterhält, die es auf ihrer Karriereleiter schon weit nach oben geschafft oder auch ihr eigenes Unternehmen gegründet haben, wird feststellen, dass sie nicht nur von positiven Erlebnissen, sondern auch von begangenen Fehlern erzählen. Fehler zu machen, daraus zu lernen und Erfahrungen für den weiteren Weg mitzunehmen, sind wichtige Erlebnisse, die jeder erfährt oder erfahren muss. Meist gibt es aber auch Fehler, die wir mehrmals begehen, weil wir sie nicht als solche erkennen. In diesem Falle handelt es sich um Denkfehler, die sich im Laufe der Zeit bei uns verankert haben. Einige dieser Denkfehler werden im Folgenden genauer erläutert.

2. „Katastrophendenken“

Wenn wir grundsätzlich immer davon ausgehen, dass die Zukunft in einer Katastrophe enden wird, entsteht automatisch ein Gefühl von Unsicherheit und Angst. Daraus folgt, dass jede Art der Veränderung als Untergangsszenario erlebt wird. Ein Beispiel hierfür ist das Festhalten am Job, in dem man sich nicht mehr wohlfühlt. Aus Angst davor, dass die Veränderung schlimmer werden könnte, als die gegenwärtige Situation, hält man dennoch daran fest. Solche Szenarios spielen sich endlos ab und oftmals fällt es schwer, sich aus dieser Denkfalle zu befreien.

3. Selbstverleugnung

Beim Denkfehler der Selbstverleugnung passiert es oft, dass die eigenen Bedürfnisse für die Karriere hinten angestellt werden. Hinter dieser Art des Denkens steckt die Überzeugung, dass Menschen glauben, sie seien nur etwas wert, wenn es ihren Mitmenschen gut geht. Dabei werden die Interessen der Menschen um sie herum über die eigenen Bedürfnisse gestellt. Dennoch ist es wichtig, einen gesunden Egoismus zu entwickeln und auch mal „Nein“ zu sagen, wenn man etwas nicht möchte.

4. Denken, dass eine Karriere perfekt verläuft

Wer noch am Anfang seines Berufslebens steht, hat oft die Vorstellung, dass es einen bestimmten Weg gibt, um es bis nach ganz oben zu schaffen. Jedoch zeigt sich schnell, dass eine solche Denkweise nicht zutreffend ist, da jeder im Laufe seiner Karriere Höhen und Tiefen erlebt, und sich immer neue Türen öffnen können. Genauso wenig wie Lebenswege, verlaufen Karrierewege selten schnurgerade.

5. Es sich zu bequem machen

Wer den ersten Schritt im Berufsleben gefasst hat, neigt gerne mal dazu, es sich bequem zu machen. Allerdings kann diese Denkweise problematisch werden, wenn wir anfangen, es uns auch gedanklich zu bequem zu machen, sodass wir uns zu nichts Neuem mehr hingezogen fühlen und wir in ein permanentes Gewohnheitsmuster verfallen.

Dieser Artikel hat 1 Kommentar

  1. Gute Zusammenfassung ach doch so menschlicher Denkfehler! Regt zur Selbstreflektion und Neuausrichtung an! *Daumen hoch*

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