Was genau sind Initiativbewerbungen? Und was gibt es zu beachten? Zusätzlich zu den Antworten auf diese Fragen, erfahren Sie hier Tipps, mit denen Sie den passenden Job ergattern können.

Quelle: 422737 / pixabay.com

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Rund 70 Prozent aller zu besetzenden Stellen werden vergeben, noch bevor sie jemals offiziell ausgeschrieben wurden. Der Grund dafür ist, dass die Stellenprofile der zu vergebenen Jobs oftmals zuerst mit den Profilen der bereits bekannten Bewerber verglichen werden. Initiativbewerbungen sind eine gute Möglichkeit, sich Firmen vorzustellen und (falls diese eine führen) sich in ihre Datenbank aufnehmen zu lassen. Falls das Unternehmen unmittelbar nach der Bewerbung also keine Stelle für Sie hat, ist es trotzdem möglich, dass die Personalabteilung zu einem anderen Zeitpunkt auf Sie zurückkommt.

Falls Sie also keine passende Stellenausschreibung gefunden haben, ergreifen Sie einfach die Initiative, und ergattern Sie sich mit den folgenden Tipps einen Job im gewünschten Unternehmen.

1) Bewerbung gezielt angehen.

Nennen Sie gleich am Anfang Ihres Anschreibens die wichtigsten Informationen: Ihre aktuelle Position und das Unternehmen in dem Sie arbeiten, Ihre Qualifikationen und vor allem die Gründe, die Sie dazu veranlassen sich für diese Firma zu bewerben. Im Lebenslauf gehen Sie dann in die Details.

2) Ansprechpartner recherchieren.

Vor der tatsächlichen Bewerbung sollten Sie gründlich über das Unternehmen recherchieren und dabei sollten Sie auch gleich nach Ansprechpartnern und Adressen fragen. Falls Sie dazu nichts auf der Homepage des Unternehmens finden, sollten Sie sich ruhig trauen, in der Personalabteilung anzurufen und sich durchzufragen. Es macht nämlich einen deutlich besseren Eindruck, wenn Sie die Initiativbewerbung nicht einfach an „Sehr geehrte Damen und Herren“ adressieren, sondern direkt an Herrn oder Frau X. Ihre Bewerbung macht damit einen noch persönlicheren Eindruck, was beim Leser Sympathie erzeugt und die Chancen auf eine erfolgreiche Bewerbung erhöht.

3) Bezug zum Unternehmen darstellen.

Nennen Sie im Anschreiben, wieso und dass Sie das Unternehmen als besonders wertvoll für Ihre Karriere ansehen. Oftmals werden Blindbewerbungen fälschlicherweise mit Initiativbewerbungen assoziiert. Diese haben zwar ebenfalls keinen Bezug zu einer Stellenanzeige, allerdings auch keinen konkreten Bezug zu einem Unternehmen. Einheitliche Bewerbungen werden quasi „blind“ an mehrere Unternehmen geschickt, wovon wir Ihnen generell abraten.

4) Nach ähnlichen Stellenausschreibungen /-profilen suchen.

Haben Sie schon eine konkrete Vorstellung von der Stelle auf die Sie sich bewerben? Oder haben Sie sich nach Kontakt mit dem Arbeitgeber eine Stelle erarbeitet? Dann sollten Sie sich im Internet ähnliche Stellenangebote raussuchen. Notieren Sie sich unbedingt die Anforderungen dieser vergleichbaren Ausschreibungen. Im Gegensatz zu einer Bewerbung auf eine bestimmte Stellenanzeige fehlen Ihnen sonst wichtige Anknüpfungspunkte für Ihr Bewerbungsanschreiben.

5) Online Präsenz checken und aktualisieren.

Bevor Sie Ihre Initiativbewerbung versenden, checken Sie unbedingt Ihre Online-Präsenz und aktualisieren Sie unbedingt alle Ihre Profile (z.B. LinkedIn, XING etc.). Es sollte keine Widersprüche geben zwischen dem, was in Ihren Bewerbungsunterlagen steht und dem, was man über Sie im Internet finden kann. Das weckt Zweifel beim Arbeitgeber noch bevor Sie ihm persönlich begegnet sind, was oftmals zu einem sofortigen Aus führen kann.

Sarah KrausZur Person: Sarah Kraus studiert an der European Management School in Mainz International Business mit dem Schwerpunkt Marketing Management.

 

 

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