Quelle: Aleksander Todorovic/Shutterstock

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Ein gut gemeinter Rat vorneweg. Solltet ihr einen Flug nach Australien buchen, dann versucht nicht am frühen Morgen dort zu landen. Nach einer solch langen Reise – eine reine Flugzeit von 23 Stunden – noch einen kompletten Tag vor sich zu haben ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Vor allem wenn man alleine ankommt und niemanden vor sich hat, der einen wach hält. So kam es auch nicht von ungefähr, dass ich die ersten zwei bis drei Tage sehr mit Jetlag zu kämpfen hatte… Zum Glück haben die ganzen Fast-Food-Restaurants im CBD auch nachts geöffnet!

Ankunft im Hostel

Die Entscheidung, die ersten Nächte in einem Hostel zu verbringen, erwies sich als absolut richtig. Im Wifi-Raum lernte man schnell viele Leute aus den verschiedensten Ländern kennen. Der Großteil von Ihnen verbrachte die Zeit, wie ich, auf flatmates.com.au. Dort suchten wir alle nach einer passenden Unterkunft für die nächsten Wochen, oder wie in meinem Fall, für die nächsten Monate. Aber nicht nur wegen den ersten Kontakte, die einem den Einstieg am anderen Ende der Welt erleichterten, war es eine gute Strategie zuerst in ein Hostel zu ziehen. Flo am PCMan sollte sich meiner Meinung nach seine Unterkunft wirklich besser mit den eigenen Augen anschauen, um nicht von einer bösen Überraschung überrollt zu werden. Anhand von Bildern aus dem Internet lässt sich beispielsweise nicht immer zweifelsfrei erkennen, ob das Zimmer auch ein Fenster hat oder wie gepflegt der Zustand von Küche und Badezimmer ist. Glücklicherweise habe ich am fünften Tag ein Zimmer im Zentrum Melbournes mit einem traumhaften Blick auf die Skyscraper gefunden und konnte von nun an richtig in meiner neuen Wahlheimat ankommen.

Welcome at Victoria University!

Exakt eine Woche nach meiner Ankunft stand auch schon die Eröffnungsfeier der Victoria University auf dem Programm, und ich hatte die Möglichkeit mir einen ersten Eindruck über mein Lernumfeld zu verschaffen. Die Victoria University hat mehrere Hochschuleinrichtungen, die über die komplette Stadt verteilt sind. Der Hauptcampus der VU ist zwar ein bisschen außerhalb, an sich aber überragend gestaltet. Zahlreiche Mensen, Aufenthaltsbereiche und ein richtiger Sportpark mit mehrerer Sportplätzen, sowie Fitnessstudio und Hallenbad sorgen für eine perfekte Freizeitgestaltung. Sicherlich wird dort ab der nächsten Woche, wenn das Semester beginnt, der Rubel rollen. Bevor es jedoch mit den ersten Vorlesungen und Tutorien losgeht, steht am Wochenende eine dreitägige Reise zur Great Ocean Road an. Extra angeboten für alle internationalen Studenten, um erste Kontakte zu knüpfen und sich kennenzulernen. I’m curious about it. Cheers!

Florian PösseZur Person: Florian Pösse studiert an der European Management School in Mainz International Business. Er absolviert ein Auslandssemester in Australien und berichtet uns von seinen Eindrücken und Erfahrungen.

 

 

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