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Nach der Einführung unzähliger Produktivitäts- und Planungsapps kehrt nun der Trend der Nutzung von klassischen Notizbüchern zurück. Bullet Journaling, was die individuelle und kreative Gestaltung von Terminübersichten, Notizlisten und weiteren Eintragungen beinhaltet, ist vor allem für diejenigen geeignet, denen der gewöhnliche Terminplaner nicht flexibel genug ist. Vor mehr als drei Jahren entwarf der New Yorker Designer Ryder Carroll das erste Bullet Journal, welches sich rasch als DIY-Trend entwickelte. Was Sie für ein Bullet Journal benötigen und wie Sie sich eins anlegen, haben wir in sechs einfachen Schritten zusammengefasst.

Was brauche ich für ein Bullet Journal?

Kurz gesagt brauchen Sie nicht mehr als Papier und Stift. Die Grundausstattung für ein Bullet Journal besteht aus einem einfachen Notizbuch (mit oder ohne Seitenzahlen und egal, ob liniert, kariert oder blanko) und einem schwarzen Fineliner. Inzwischen werden von Leuchtturm 1917 und Moleskine Notizbücher mit gepunkteter Lineatur verkauft, die sich speziell für die Gestaltung von Bullet Journals eignen. Wer seiner Kreativität freien Lauf lassen möchte, nimmt noch Bunt- oder Filzstifte dazu.

Index und Key

Laut Carroll besteht das typische Bullet Journal aus fünf Bestandteilen. Beginnend mit dem „Index“, also dem Inhaltsverzeichnis, legen Sie die Reihenfolge der Inhalte fest. Da diese nicht vorgegeben ist, ist es wichtig, dass Sie ihr eigenes System festlegen. Im ersten Schritt werden also die Seiten mit Inhalt und entsprechender Seitenzahl notiert. Zunächst wird der sogenannte „Key“ (zu dt.: Symbolverzeichnis) aufgestellt. Beispielsweise werden Haken und Kreuze für erledigte beziehungsweise nicht erledigte Aufgaben, Spiegelstriche für Notizen und Kreise für Termine verwendet.

Future Log

Beim „Future Log“ handelt es sich um eine Jahresübersicht, in der Termine, Veranstaltungen, Aufgaben etc. eingetragen werden. Ihnen ist selbst überlassen, ob Sie den Future Log in drei oder sechs Monate pro Seite aufteilen oder ob Sie alle 12 Monate auf einer Seite platzieren.

Monthly Log

Im vierten Schritt folgt nach der Jahresübersicht die monatliche Übersicht des bevorstehenden Monats. Hier werden Termine, Geburtstage, Aufgaben, Notizen etc. notiert.

Daily Log

Alles, was bereits im Monthly Log eingetragen wurde, wird nun in die dazugehörigen „Daily Logs“ übertragen. Zusätzlich können Sie den jeweiligen Tag mit anstehenden To-dos und wichtigen Notizen ergänzen.

Zusätzliche Sammlungen

Wer möchte kann das Bullet Journal um zusätzliche Kategorien erweitern. Beispielsweise können Fotos und Bilder eingeklebt, ein sogenannter „Habit Tracker“ (eine Übersicht, um Schlaf und andere Gewohnheiten zu beobachten) angehängt, oder Mitschriften aus Vorlesungen hinzugefügt werden. Wie Sie ihr Bullet Journal letztendlich gestalten, ist Ihnen selbst überlassen!

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