Quelle: jarmoluk/pixabay.com

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In wenigen Tagen startet mein Auslandssemester und langsam steigt meine Vorfreude auf das Abenteuer Barcelona ins Unermessliche. Wenn ich dort ankomme habe ich zuerst genügend Zeit, die Stadt zu erkunden und meine Freizeit zu genießen. Nach knapp vier Wochen freier Zeit startet dann „offiziell“ mein Auslandssemester an der Universitat Autònoma de Barcelona – eine absolute Traum-Uni. Warum ich diese Uni ausgewählt habe und welche Tipps ich bei der Vorbereitung für einen bevorstehenden Auslandsaufenthalt habe, gibt es im folgenden Artikel:

Studieren an der UAB

Die UAB bietet das sogenannte „Pre-established Programme“ an, welches speziell für internationale Studierende entworfen wurde. In kleinen Kursen von maximal 30 Teilnehmern studiere ich so in einem sehr multikulturellen Umfeld. Der Campus der Uni ist ein besonderes Highlight: Mitten im Stadtzentrum liegen die beiden Vorlesungsgebäude, so dass ich nur kurze Wege zur Uni habe und „mitten im Geschehen“ studiere. Das breit gefächerte Kursangebot der UAB umfasst Business- und Sprachkurse, aus denen fünf Wunschkurse belegt werden können. Dabei ist das Programm so zugeschnitten, dass nur an vier Tagen in der Woche Vorlesungen sind – perfekt um die Stadt zu erkunden, Freunde zu treffen oder auch zu lernen. Ein weiterer Pluspunkt, welchen ich sehr schätze, ist die persönliche und gut strukturierte Organisation der Uni im Vorfeld. So habe ich bereits meinen fertigen Stundenplan erhalten und werde regelmäßig über alle Updates informiert. Das steigert die Vorfreude enorm!

Zusage – und nun?

Nach erfolgreicher Bewerbung und Zusage meiner Uni liefen die ersten Vorbereitungen auf Hochtouren. Ich hörte, dass es sich oft schwierig gestalten kann, in Barcelona eine geeignete Wohnung zu finden. Ein Kommilitone gab mir den Tipp, online nach einer Unterkunft zu suchen. Die Internetseite Spotahome vermittelt Zimmer und Wohnungen in vielen Städten Europas an Studierende. Schnell war mir klar, dass ich zentrumsnah und in einer WG leben möchte. Glücklicherweise hatte ich auf Anhieb Erfolg und bekam direkt beim ersten Versuch mein Wunschzimmer in einer WG direkt an der Plaça de Catalunya. Auch die Kommunikation mit dem Vermieter hat super geklappt, so dass ich „Spotahome“ jedem sehr empfehlen kann!

Krankenversicherung

Eine umfassende Krankenversicherung ist mit das Wichtigste, dass es zu beachten gibt bei der Organisation eines Auslandsaufenthaltes. Zwar ist auf der Rückseite vieler Gesundheitskarten die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) integriert, doch sind viele Leistungen bei gesetzlichen Krankenkassen in Krankheitsfällen nicht eingeschlossen, wie z.B. Operationskosten oder der Rücktransport nach Deutschland. Hier sollte man sich im Vorfeld genau informieren, da sonst hohe Kosten im Ausland anfallen können. Ich kann empfehlen, zusätzlich eine private Versicherung abzuschließen: Ich habe mich für die „Gesundheit Global kompakt“ Versicherung der UKV entschieden, welche speziell für Studenten, Praktikanten oder auch Backpacker entwickelt wurde.

Girokonto

Eine weitere wichtige Frage für mich war, wie ich unkompliziert und vor allem kostenfrei Geld abheben kann. Denn oft ist das Abheben von Geld an Automaten im Ausland eine hohe Kostenfalle. Um dies zu vermeiden, ist es sinnvoll eine Kreditkarte, z.B. die „DKB-Cash“ der DKB zu beantragen. Eine Kontoeröffnung hat hier schnell und unkompliziert geklappt und ist zudem mit keinerlei Gebühren verbunden. Eine super Sache für alle, die viel verreisen!

Nachdem ich alle wichtigen Vorbereitungen getroffen habe kann ich nun sagen, dass ich startklar bin, um ins Auslandssemester zu starten. Das nächste Mal werde ich direkt aus meiner neuen Heimat Barcelona berichten!

Selina
Zur Person: Selina Lippert studiert an der European Management School in Mainz International Tourism Management. Ihr fünftes Semester verbringt sie in Barcelona und bloggt über ihre Erfahrungen.

 

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