Quelle: pixabay.com/geralt

Auf Geschäftsevents, bei Business Dinnern, Tagungen, Seminaren, Vorstellungsgesprächen oder anderen Veranstaltungen kann es vorkommen, dass auf der Einladung ein bestimmter Dresscode vorgegeben ist.
Um hier keinen Fauxpas zu begehen, ist es wichtig, bei der Kleiderwahl einiges zu beachten.
Wenn man den Überblick über sämtliche Kleiderordnungen, Benimmregeln und die richtige Etikette im Geschäftsleben behalten will, dann muss man sich früher oder später einmal mit der ein oder anderen Dresscode Formulierung beschäftigen. Aber welche Regeln sind mit Codes wie „Business Casual“, „Come As You Are“ oder „Smart Casual“ gemeint?

Falls im Allgemeinen „Business Attire“ angesagt ist, gilt es, in seriöser Geschäftskleidung zu erscheinen. Unterschiede zwischen den einzelnen Dresscodes gibt es trotzdem einige:

Business Casual

Das Wort Casual lässt sich mit „zwanglos“ oder „leger“ übersetzen. Dabei darf allerdings nicht vergessen werden, dass es sich immer noch um einen Business Look handelt. In diesem Zusammenhang signalisiert „Business Casual“ elegante und sportliche Geschäftskleidung. Anlässe für solch ein Outfit können zum Beispiel ein Essen oder gemeinsame Drinks nach Feierabend sein.
Mit gutem Gewissen kann die Krawatte hier fehlen und bei Frauen kann der schwarze Blazer durch eine Strickjacke über die Bluse gezogen werden. Chinos sind dabei sowohl für Frauen als auch für Männer eine gute Wahl und je nach Geschäftsbranche kann sogar eine dunkle, cleane (nicht ausgewaschen oder ausgefranste) Jeans getragen werden. Farblich sollte man sich auf schwarz, grau, weiß, dunkelblau, braun und beige beschränken.

Smart Casual

Dieser Dresscode kann ein wenig lockerer interpretiert werden als bei „Business Casual“. Das bedeutet, dass Polo Shirts, Chinos und cleane Jeans beziehungsweise für Frauen einfarbige Blusen hier wieder in Frage kommen. Man sollte allerdings auf Muster, durchsichtige Hemden und auffällige Motive wie z. B. Blumen verzichten. Die Farbauswahl beschränkt sich hier nicht nur auf die oben genannten; es können auch andere helle und dennoch dezente Farben ausgewählt werden. Das Sakko oder der Blazer sind dabei trotz allem eine gute Abrundung.

Come As You Are

Dieser Dresscode kann oft missverstanden werden: Er bedeutet keineswegs, dass man so kommen kann, wie man gerade möchte, sondern lediglich dass man sich nicht extra umziehen muss, wenn man direkt aus dem Büro auf eine Veranstaltung kommt.
Dementsprechend kann bei Männern zum Beispiel die Krawatte ausgezogen und der oberste Hemdknopf aufgeknöpft werden. Jedoch ist immer noch ein souveränes Erscheinungsbild angesagt, das zum seriösen Auftreten nach einem Geschäftstag passt. Frauen können ihre Büro-Pumps auch durch legere oder andere schicke Schuhe ersetzen und ihr Outfit mit Accessoires ausschmücken.

Casual

Während bei einer privaten Gartenparty keine besonderen Regeln beim Ankleiden beachtet werden müssen, sollte bei einer Einladung im Rahmen des Unternehmens auch beim Dresscode „Casual“ auf die richtige Etikette geachtet werden. Röcke, lange Maxikleider, Tops mit tiefem Ausschnitt, Hawaiihemden, Sportschuhe oder helle Jeans sind nicht angebracht – denn das Zusammenkommen mit den Vorgesetzen und den Arbeitskollegen ist in jedem Fall offiziell.

Eines ist bei allen Dresscodes immer zu beachten: Maßgeblich entscheidend für die Kleiderwahl ist die Orientierung am Anlass, am jeweiligen Veranstalter oder dem Unternehmen und seiner Kultur. Die Branche und die Altersklasse der Mitarbeiter sind ebenso bedeutsam wie das Umfeld, in dem das Event stattfindet. Solche Faktoren müssen bei jeder Einladung mit Dresscode individuell durchdacht werden. Ein junges Marketing Team zwischen 20 und 35 wird sich für den Dresscode „Business Casual“ anders kleiden als Unternehmensberater zwischen 30 und 40.
Wichtig ist es auch, nicht zu aufgesetzt oder gar kostümiert auszusehen, sondern souverän und authentisch!

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*