Quelle: Kim Heinz

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Die Philippinen sind für Backpacker ein immer beliebteres Reiseziel, und dies auch aus gutem Grund! Die Landschaft ist unglaublich und das Land ist sehr günstig. Ich hatte das große Glück etwas Zeit auf den Philippinen zu verbringen, und habe einige Dinge gefunden, die man bei seiner Reiseplanung beachten sollte.

Genügend Zeit einplanen!

Auch wenn die Philippinen nicht besonders groß sind muss man unbedingt genügend Zeit einplanen, denn Transport von A nach B dauert sehr lange. Ich bin bei meiner Reise mitten in der Nacht in Cebu gelandet und hatte den Plan direkt morgens mit den Walhaien zu tauchen. Das war auch eine super Idee, leider aber gar nicht umsetzbar. So sind wir mit Taxi, Bus und Fähre auf die Insel Bohol gefahren, um dann nach wenigen Stunden wieder in Richtung Cebu aufzubrechen. Im nachhinein war dieser Tag ein komplett verschwendeter Tag, denn um nach Malapascua zu kommen, eine berühmte Taucherinsel hat es ewig gedauert.

Ich würde unbedingt empfehlen beim Backpacken mit einer etwas größeren Gruppe zu verreisen, denn alle privaten Touren sind sehr günstig und mit mehreren Personen lohnt es sich absolut. Ich habe beispielsweise auf dem hinweg nur 4 Euro für den Transport bezahlt, leider aber 7 Stunden gebraucht. Auf dem Rückweg habe ich dann lieber ein privaten Shuttle Service genommen, damit ich auch ja nicht meinen Flug nach Seoul zurück verpasse.

Quelle: Kim Heinz

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Genau das gleiche gilt auch für Boote, besondere Ausflüge (Schnorcheln, Island-Hopping, etc.) und private Fähren. Es lohnt sich einfach mit einer größeren Gruppe zu reisen und dafür privat alles zu buchen.

Wertsachen gut im Auge behalten

Leider herrscht auf den Philippinen unglaublich viel Armut. Auf der ersten Busfahrt hatte ich auch eine Begegnung mit einem Taschendieb der versuchte etwas aus meinem Backpack zu stehlen…. Deshalb ist es extrem wichtig immer ein Auge auf seine Wertsachen zu werfen und am besten diese nah an seinem Körper behalten. Außer dieser einen Begegnung hatte ich allerdings keinerlei weitere Vorfälle.

Food Food Food

Nachdem ich in Korea in Sachen Essen nicht besonders glücklich war, waren die Philippinen für mich das absolute Food-Paradies. Das Obst dort ist unglaublich und die Mangos, Bananen, Ananas, etc. schmecken einfach viel intensiver und haben auch eine ganz andere Farbe. So habe ich mir selbstverständlich mehrmals täglich einen frisch gepressten Mangosaft für weniger als einen Euro gegönnt. Auf Malapascua hatte man außerdem die Möglichkeit sehr günstig Europäisch zu essen. Und einen Cocktail am Strand zu genießen ist auch durchaus etwas schönes.

Tauchen

Auf den Philippinen habe ich mir natürlich auch das tauchen nicht entgehen lassen. Ich bin in der Nähe von Malapascua viel getaucht und habe unter anderem die für die Insel sehr bekannten Tresher Haie gesehen. Beachten sollte man allerdings seinen Tauchschein, denn dieser Tauch-Spot liegt auf 30 Metern Tiefe. Allerdings kann man auch sehr schnell einen Aufbaukurs oder sogar einen kompletten Tauchschein absolvieren. Tauchen ist sehr günstig, und somit kostet ein Tauchgang ungefähr 25 Euro mit Equipment. Vorbereiten sollte man sich auf viel Makro Lebewesen, denn diese sind beim Tauchen auf Malapascua die Hauptattraktion.

Quelle: Kim Heinz

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Ich würde sehr gerne wieder zu den Philippinen zurückkehren, das nächste Mal allerdings für mindestens vier Wochen, da so viel Zeit für die kleinen Reisen zwischendurch verschwendet wird. Jeder Ortswechsel dauert nämlich mindestens einen ganzen Tag und macht deshalb nur Sinn wenn man auch längere Zeit dort verbringt.

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