Quelle: Kim Heinz

Quelle: Kim Heinz

Halbzeit!!! Ich kann es selbst kaum glauben, aber die Hälfte meiner Zeit in Korea ist vorbei! In den letzten paar Wochen seit meinem letzten Blogbeitrag ist einiges passiert, denn Seoul und Korea allgemein schlafen nicht (auch wenn man das von den Koreanern an sich nicht behaupten kann, denn diese schlafen sogar stehend in der U-Bahn) und esgibt so viel zu tun!

Jeju

Ich war vor zwei Wochen auf Jeju Island und habe bereits einen Blogpost diesbezüglich auf Englisch veröffentlicht. Diesen findet ihr hier, wo alles im Detail besprochen wird.

Jeju wird in jedem Reiseführer als das koreanische Hawaii beschrieben und dies kann ich nur bestätigen! Jeju ist mit seinen vielen Inseln ein wunderschöner Urlaubsort, der sehr viel bietet! Wichtig ist hierbei jedoch nicht seinen Internationalen Führerschein zu vergessen, denn sonst sitzt man stundenlang in verrückten koreanischen Bussen, die viel zu schnell und total durchgedreht fahren. Busfahren hat jedoch ein Vorteil: man sieht alle Facetten dieser wunderschönen Insel. Solltet ihr jemals die Gelegenheit haben nach Jeju zu kommen, würde ich diese an eurer Stelle sofort nutzen! Besonderer Hotspot war meiner Meinung nach U-Do Island. Dort kann man die traditionellen Taucherinnen bei ihrer Arbeit beobachten und generell einfach die wunderschöne Landschaft auf sich wirken lassen.

Midterms

Heute habe ich meine letzte wirkliche Mid-term Klausur geschrieben, am Freitag kommt noch ein Essay auf mich zu. Dies wird eine ganz neue Erfahrung, denn ich bin es gewohnt, eine Hausarbeit über einen längeren Zeitraum als 48 Stunden zu schreiben. Dennoch ist das hier wohl Gang und Gebe, dass Profs die Mid-term Klausur durch eine „Wochenends-Hausarbeit“ ersetzen und das Portal nur zu der Zeit öffnen. Nächste Woche schreibe ich nur noch meine Koreanisch Klausur, dann sind alle Prüfungen in der Halbzeit vorbei.

Lernen in Korea

Man merkt einen totalen Unterschied zwischen den internationalen und den koreanischen Studenten, denn das Lernverhalten ist ein ganz anderes. Von vielen meiner koreanischen Kommilitonen habe ich schon Sätze gehört wie: „ich gehe jetzt in die Bibliothek und von dort aus morgen früh direkt zur Klausur“. Bei uns wäre dies undenkbar, aber tatsächlich gibt es hier an der Uni auch einen Schlafraum, in dem sich Studenten ausruhen können. In der Uni wird nicht nur geschlafen, sondern machen koreanische Studenten in der Uni eigentlich alles, was es zu erledigen gibt. Durch die vielen Mensen auf dem gesamten Universitätsgelände und den vielen kleinen Restaurants, Cafés, Foodtrucks und auch Convenience Stores, könnte man auf dem Campus vermutlich sein Leben lang verbringen. Außerdem gibt es hier auf dem Gelände auch einen Frisör für die Studenten. Dies passt sehr gut zur koreanischen Lebensweise, denn es ist keine Seltenheit, junge Frauen mit Lockenwickler im Haar oder auch nachschminkend, egal wo, zu beobachten. Zum Teil wird die studentische Siesta auch in den Vorlesungen abgehalten, wobei der Tisch als Kopfkissen dient. Damit meinekoreanischen Kommilitonen auch genug Energie zum Lernen aufbringen können.

Novemberplanung

Im November bin ich durch meine Reisen tatsächlich mehr im Ausland, als in Korea an sich. Gebucht sind: Taipei, Shanghai, Busan und Japan. Ich werde mit Sicherheit in meinem nächsten Beitrag von meinen Abenteuern dort berichten!

Dieser Artikel hat 2 Kommenatre

  1. wasss die schlafen da ?!

    • Hallo Nina,

      ja, es ist tatsächlich so, dass die Koreaner jede freie Sekunde nutzen um zu schlafen. Ganz egal wo sie sind.

      Liebe Grüße aus Seoul!
      Kim

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