Quelle: geralt/ pixabay.com

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Trockene Theorie, Vokabeln pauken und Grammatik studieren. Wer eine Fremdsprache erlernt, ist im ersten Moment selten begeistert. Dabei sind Fremdsprachen der Schlüssel zu einem erfolgreichen Berufsleben. Globalisierung, weltoffene Märkte und die Vernetzung haben in den vergangenen Jahrzehnten dazu geführt, dass im Grunde genommen niemand mehr an Fremdsprachen vorbeikommt. Um die hart erlernten Basics zu vertiefen und die Sprache noch besser zu beherrschen, setzen immer mehr Studenten auf einen Auslandsaufenthalt. Ein Vorhaben, das sich sowohl positiv auf die persönliche Entwicklung als auch auf das spätere Berufsleben auswirkt.

Die Vorbereitungen – Woran muss man denken?

Steht der Entschluss für einen Auslandsaufenthalt fest, dann gilt es, an viele organisatorische Dinge zu denken. Ungefähr 1,5 Jahre im Voraus sollte die Planung beginnen. Als erstes steht das Zielland zur Debatte. Dabei gibt es noch Unterschiede, ob es ein Aufenthalt innerhalb der EU wird oder aber der Sprung in die USA oder nach Asien gewagt wird. Für Studenten sind in diesem Zusammenhang die Studienvoraussetzungen in den jeweiligen Ländern wichtig. Welche Dokumente müssen eingereicht werden? Aber auch für jene, die im Ausland lediglich jobben wollen oder ein Praktikum durchführen, ist es wichtig, sich im Voraus über die im Land geltenden Vorgaben und Rechte zu informieren.

Sind diese Angelegenheiten geklärt, geht es an die Dokumente:

  • Ist der Reisepass noch gültig?
  • Wird ein Visum benötigt?
  • Wie sieht es mit der Krankenversicherung aus und wie bekommt man vor Ort Bargeld ausgezahlt?

Mitunter lohnt es sich, eine Kreditkarte zu beantragen. Inzwischen gibt es Kreditkarten auf Guthabenbasis. Diese werden über das Girokonto mit einer gewünschten Summe aufgeladen und können dann vor Ort als ganz normale Kreditkarte eingesetzt werden, ohne sich dabei zu verschulden. Neben diesen essenziellen Dingen sind auch Untersuchungen beim Hausarzt anzuraten. Mitunter werden bestimmte Impfungen notwendig. Im gleichen Zusammenhang sollte an eine entsprechende Reiseapotheke gedacht werden, um die erste Zeit gut versorgt zu sein.

Grundkenntnisse in der Sprache sind wichtig

Eine Kommunikation mit Einheimischen ist im Ausland nur möglich, wenn wenigstens vor Beginn der Reise Grundkenntnisse der Sprache vorhanden sind. Niemand muss im Vorfeld die Sprache fließend beherrschen. Jedoch sollten die Basics sitzen, um zurechtzukommen. Vor Ort ist man nun tagtäglich mit der Sprache konfrontiert und das nicht nur während des Studiums oder beim Praktikum, sondern auch in der Freizeit. Eine bessere Methode zum Erlernen und Festigen einer Fremdsprache gibt es kaum. Die Basics bilden dabei den Grundstein, auf dem aufgebaut wird. Gerade in den einfachen, alltäglichen Situationen kann man sich bereits beweisen. Mit ein wenig Mut und Zuversicht funktioniert die Konversation oftmals schon sehr gut.

Online Sprachkurse zur Unterstützung nutzen

Egal welche Sprache erlernt wird, inzwischen bieten viele Portale die Möglichkeit, sich online durch Sprachkurse weiterzubilden. Dies ist eine empfehlenswerte Ergänzung zur Vorbereitung auf den Aufenthalt im Ausland. Zudem können diese Kurse auch im Ausland weitergeführt und die Sprachkenntnisse vertieft werden. Viele haben die Erfahrung gemacht, dass eine Sprache im Ausland plötzlich unbeschreiblich lebendig wird und die Schrecken der Theorie mehr und mehr verblassen. Ein Auslandsaufenthalt prägt den Charakter nachhaltig. Man gewinnt an Zuversicht, an Kreativität und an Flexibilität. Im Lebenslauf erweisen sich Auslandsaufenthalte daher als unschlagbare Pluspunkte.

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