„You can’t learn international
business from textbooks.
You have to experience it“

Vom 15.-20.7. haben zwei Studentinnen der European Management School am X-Culture Symposium in Miami teilgenommen. Im Vorfeld erarbeiteten sie in internationalen Studententeams mit Teilnehmern aus über 40 Ländern wirtschaftliche Fragestellungen für die Veranstalter Seminole Gaming/ Hardrock international. Mona Anthes und Elina Kolibius wurden mit Ihren Teams dabei aus mehr als 4000 Studierenden weltweit ausgewählt und waren die beiden einzigen Teilnehmerinnen aus Deutschland. Auf dem Mainzer-Manager berichten sie über das Symposium und die Business Projects, die sie in ihren Teams bearbeitet haben.

Quelle: EMS Mainz

Die Challenge

Für das diesjährige X-Culture Symposium in Miami hatten alle 20 Teams drei Challenges zur Auswahl, welche von Seminole gaming/ Hardrock international gestellt wurden. Mein Team entschied sich für die HR Challenge. Hierbei ging es darum, ein Konzept zu erstellen, wie man Millennials und die Generation Z managen sollte. Aufgegliedert wurde die Aufgabe in die fünf folgenden Bereiche:

Inform, Attract, Recruit, Train and Retain
Inform: Was ist der beste Weg, um diese Generationen zu erreichen und ihnen die Jobangebote bei Seminole näher zu bringen?

Attract: Mit was kann man sie locken?

Recruit: Welche Angebote schätzen diese Generationen? Auf welche Benefits legen sie Wert?

Train: Welche Arten von Training sind angebracht, um Sie weiterzubilden aber auch zu motivieren?

Retain: Was sollte man ihnen bieten bezüglich Aufstiegsmöglichkeiten, Vergütung und Honorierung?

Die Vorbereitung

Die Vorbereitungen gingen schon einige Wochen vor dem Symposium los. Vor Ort kümmerten wir uns nur noch um den Feinschliff und trafen kleine Veränderungen.
Begonnen haben wir mit der Fragestellung „Wer sind überhaupt Millennials und die Generation Z und was macht diese aus?“
Es handelt sich hierbei um alle, die zwischen 1980 und 2015 geboren sind. Charakterisiert sind sie durch technisches Fachwissen, jedoch mangelnde Social Skills. Dadurch, dass sie mit Technik und Social Media aufgewachsen sind, sind sie es gewohnt, konstant Feedback zu erhalten und erwarten dies auch in der Berufswelt. Außerdem streben sie eher nach Anerkennung als materiellem Wohlstand. Zudem sind sie charakterisiert durch Ihre Snack-Media-Habits.

„2 heads are better than 1
2,000 heads are better than 2“

Das Konzept

Unser Konzept begann damit, den Online-Auftritt der Firma zu verbessern, um somit den ersten Kontakt zu verbessern. Zudem haben wir ihnen geraten, die Präsenz auf Career Days sowie weiteren Events zu verstärken und die dynamische und frische Unternehmenskultur zu promoten. Um die jungen Erwachsenen zu locken und ihnen Seminole als Arbeitgeber näher zu bringen, schlugen wir einen „Lunch with Leaders“ und „Coffee Connections“ vor. Diese beiden Programme erlauben den potentiellen Kandidaten eine Verbindung zu der Firma aufzubauen und zeigen, dass Seminole wirklich an den jungen Leuten interessiert ist.
Um diese Generationen zu recruiten empfahlen wir ihnen die Website „Handshake“, welche eine Verbindung zwischen Universitäten, Studenten, Career Centern und Recruitern ermöglicht.

Bezüglich des Trainings sind viele Änderungen nötig, da konventionelle tagelange Seminare für diese Zielgruppe nicht effektiv sind. Microlearning heißt das Stichwort, welches beim Training von Millennials und Generation Z der Schlüssel zum Erfolg ist. Das Lernen in kleinen Häppchen und mit verschiedenen Methoden, wie zum Beispiel einer App, erlaubt den Mitarbeitern selbst zu entscheiden wann, wie lang und wo sie lernen möchten. Zudem sollte ein EQ-Training (Emotional Intelligence) integriert werden.
Zum Erhalt der Mitarbeiter sollte es ein Mentor-Programm geben sowie department challenges, incentives und Konzepte wie Phantom Stocks.

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