Quelle: aktion-tagwerk.de

An einem der heißesten Sommertage diesen Jahres, dem 20. Juni 2017, entschied der Siebtklässler Jannik sich, einen Schultag durch einen Arbeitstag zu tauschen, um an der „Aktion Tagwerk“ teilzunehmen. Seinen Arbeitslohn spendete er der Kampagne, die damit Bildungsprojekte in Afrika unterstützt. Durch seinen Einsatz möchte der Schüler einen Beitrag im Kampf gegen Chancenungleichheit leisten.

„Man sagt: man hat keine Chance gegen die Armut. Ich denke: Wer das glaubt, ist bereits ein Sklave der Konsumgesellschaft.“


Jannik verbrachte den Aktionstag an der European Management School in Mainz, wo er einen Tag lang im Hochschulmarketing jobbte. Hier gibt er einen persönlichen Einblick in seinen Tagesablauf und seine Motivation, an der „Aktion Tagwerk“ teilzunehmen:
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Afrika ist der ärmste Kontinent unseres Planeten. Die 10 ärmsten Länder der Welt lassen sich alle in Afrika finden. Viele Menschen dort haben kein Geld für Essen oder eine Ausbildung. Mit dem Tag für Afrika wollten einige Schüler diesen Umstand verbessern. Bei der Aktion „Dein Tag für Afrika“ oder „Aktion Tagwerk“ üben junge und alte Menschen eine bestimmte Tätigkeit aus. Das gesamte Gehalt wird dann direkt zu Aktion Tagwerk überwiesen.
Vor allem Schulen bieten ihren Schülern an, sich einen Schultag frei zu nehmen, um an diesem Tag eine gute Tat zu vollbringen und damit Bildungsprojekte in Afrika zu unterstützen. Meistens wird diese Tätigkeit in den Klassen 7 bis 9 angeboten. „Aktion Tagwerk“ arbeitet unter anderem mit der Kinderhilfsorganisation „Human Help Network e.V.“ und „Brot für die Welt“ zusammen.

Ich entschied mich für einen Tag, das Hochschulmarketing der European Management School zu unterstützen. Der Arbeitstag begann um 10 Uhr morgens in den Räumen der EMS in der Malakoff- Passage und endete um 16 Uhr. Der „Arbeitstag“ begann mit einem Rundgang durch die Hochschule und mit einem Überblick über das Studienangebot der EMS und die Aufgaben des Marketingteams. Weiter ging es mit dem Entwurf einer Anzeige für eine Abizeitung und den Vorbereitungen für die Management Academy, die vom 21. Juni 2017 bis zum 23. Juni andauert. Es gab einiges zu tun am gefühlt heißesten Tag des Sommers, deshalb gönnten wir uns eine Mittagspause im benachbarten Restaurant, um neue Kraft für den Nachmittag zu sammeln. Doch damit war der Tag noch nicht vorbei: Einkäufe erledigen, lustige Schilder für die Kühlschränke entwerfen und das Schreiben dieses Blogartikels.
Ich bin froh, an diesem Aktionstag einen Beitrag für Bildungsprojekte in Afrika zu leisten. An der EMS habe ich Erfahrungen gesammelt und Wege kennengelernt, die vielleicht nach der Schule eine Möglichkeit für mich wären. Doch bis ich ins Arbeitsleben einsteigen muss, ist zum Glück noch etwas Zeit.


„Die Wirtschaft ist heute wichtiger denn je. Ich wollte an die EMS gehen, weil mich dieses Thema sehr interessiert. Am meisten Spaß hat mir das Verfassen eines Blogartikels gemacht.“


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Durch das Engagement, dass Schüler wie Jannik an solchen Aktionen zeigen, ergibt sich auch für Unternehmen oder Hochschulen wie die European Management School die Möglichkeit, ihre Türen für junge Menschen zu öffnen und ihnen einen Einblick in das tägliche Geschehen am Arbeitsplatz zu gewähren. Jannik konnte so in der 7. Klasse schon einen Eindruck über das Studium an einer Hochschule gewinnen und einen Blick hinter die Kulissen werfen.

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