Quelle: Selina Lippert

Seit drei Wochen bin ich nun schon hier in Barcelona und ich hätte mir keinen besseren Start in mein Auslandssemester wünschen können. Von Anfang an habe ich mich hier wie zuhause gefühlt und selbst die ein oder andere Herausforderung gemeistert, sodass mein Anfangsfazit definitiv lautet: Barcelona, you got my heart!

Mein Start

Los ging das Abenteuer Auslandssemester für mich am 15. August. Kaum war ich am Flughafen El Prat gelandet, habe ich mit meiner Vermieterin einen Treffpunkt zur Schlüsselübergabe ausgemacht, was sehr unkompliziert und reibungslos ablief. Meine Wohnung, die ich über Spotahome.com gemietet hatte, teile ich mir mit vier anderen jungen Leuten aus Amerika, Irland, Belgien und Frankreich, die auch hier studieren oder arbeiten. Das Zusammenleben in meiner WG hat auf Anhieb super funktioniert, sodass ich jedem empfehlen kann, eine WG im Ausland in Erwägung zu ziehen.

Leben in Barcelona

Momentan genieße ich meine freie Zeit, da ich bereits knapp vier Wochen bevor die Uni startet hierher gezogen bin. So besteht mein Alltag größtenteils aus Strand, Sightseeing und neue Leute treffen. Mir war es wichtig, die Stadt richtig kennenzulernen und mich wohlzufühlen, bevor die Uni und der damit verbundene Arbeitsaufwand beginnt. Und das ist auch mein Tipp für alle, die ein Auslandssemester starten: Plant ruhig ein bis zwei Wochen vor Unibeginn ein, damit ihr genug Zeit habt, um die Stadt und Leute kennenzulernen. Besonders Barcelona ist ein Ort, an dem es unzählige Möglichkeiten gibt, seine Freizeit zu verbringen. Sei es die bekannten Touristenattraktionen wie Sagrada Familia, Arc de Triomf oder Camp Nou zu besichtigen, sich am Strand von Barceloneta zu sonnen oder einfach nur durch die Straßen und Gassen der einzelnen Viertel zu spazieren. Barcelona ist wunderschön und es gibt an jeder Straßenecke neue Highlights zu sehen.

Quelle: Selina Lippert

Allein – na und?

Für viele Studenten ist es eine Herausforderung, alleine in eine neue Stadt im Ausland zu ziehen. Wie finde ich mich dort zurecht oder lerne neue Leute vor Semesterbeginn kennen? Ein großer Vorteil des Alleinreisens ist ganz klar, dass man lernt, größere Herausforderungen alleine zu meistern. Sei es die anfängliche Orientierung in der Stadt, die Anmeldung bei der örtlichen Meldestelle oder der Kauf einer geeigneten Fahrkarte. Bei mir war es zudem so, dass ich noch absolut niemanden kannte, als ich in Barcelona ankam. Da war es natürlich von Vorteil, direkt in eine WG zu ziehen, um so die ersten Leute kennenzulernen. Zudem gibt es online die Seite Meetup.com, auf der zahlreiche Events in vielen Städten angeboten werden. So kam ich zu der Veranstaltung ‚Free MultiLingual Social Exchange‘, bei der sich junge Leute aus der ganzen Welt abends in einer Bar treffen, um sich auf verschiedenen Sprachen zu unterhalten. Eine wirklich tolle Möglichkeit, bei der ich viele neue Leute kennengelernt habe! Ich rate jedem, den Schritt zu wagen und alleine ins Ausland zu gehen, da man sehr über sich hinauswächst und viel schneller und offener Menschen kennenlernt. Das ist besonders in Städten wie Barcelona kein großes Problem, da Spanier sehr aufgeschlossen und kontaktfreudig sind.

Mein Fazit

Mittlerweile habe ich noch über eine Woche Zeit, bevor die Eröffnungsveranstaltung meiner Hochschule stattfindet. Auch wenn ich in den letzten Wochen schon unzählige Abenteuer hier erlebt habe, freue ich mich, dass der nächste Abschnitt – meine Unizeit hier – bald beginnt. Ich kann wirklich sagen, dass ich Barcelona bereits jetzt in mein Herz geschlossen habe und mich sehr auf die kommenden Monate freue!

Selina
Zur Person: Selina Lippert studiert an der European Management School in Mainz International Tourism Management. Ihr fünftes Semester verbringt sie in Barcelona und bloggt über ihre Erfahrungen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*