Melbourne bei Nacht7:35 am, Ortszeit Melbourne: Endlich angekommen! Müde und geschlaucht von der langen Flugzeit, aber überglücklich, bin ich nach wochenlanger Vorbereitung endlich am Ziel meiner Träume angekommen. Nachdem ich die unheimlich korrekt arbeitende —fast schon deutsch wirkende — Grenzschutzstelle passiert hatte und das Flughafengebäude verließ, sah ich nach nicht mal zwei Minuten die ersten Kängurus. Bis ich allerdings das erste Mal diese australische Luft schnuppern konnte, musste ich in den vergangenen Wochen und Monate einige Vorkehrungen treffen.

Warum Down Under?

Zunächst einmal warum Australien? Als im Herbst vergangenen Jahres die Auslandssemesterwahl anstand, war für mich eines völlig klar: es sollte in einen englischsprachigen Raum gehen, damit ich mein Englisch verbessern kann.

  • England? Zu nass und zu kalt.
  • Die Vereinigten Staaten? Hm, da geht doch jeder hin.
  • Das sportverrückte Land Australien, mit überwiegend warmem Wetter und sonnigen Temperaturen — das klang doch schon viel besser!

Also nahm ich unsere Partnerhochschulen in Sydney, Brisbane, Gold Coast und Melbourne mal genauer unter die Lupe. Letztlich überzeugte mich die Victoria University in Melbourne unter anderem aufgrund der zahlreichen Sportmanagement-Angebote, wie zum Beispiel dem Kurs Sport Sponsorship. Kurz vor Weihnachten habe ich dann ein schönes Geschenk von der EMS bekommen: die Zusage für ein Auslandssemester in Melbourne! Und damit ging es dann im neuen Jahr an die Vorbereitungen.

Die Vorfreude steigt!

Flüge buchen (Tipp an alle Studenten: bei STA Travel bekommt ihr sehr gute Angebote) und das Visum zu beantragen (Achtung: langer und nervenaufreibender Prozess, also nicht zu lange mit der Beantragung warten) waren die ersten beiden Dinge, die es zu erledigen galt. Der Bewerbungsprozess für die Victoria University, sowie die Wahl der Kurse und die Aktivierung der E-Mail-Adresse, war total unkompliziert und perfekt organisiert. Ich konnte sogar über die Uni einen kostenfreien Abholservice vom Flughafen buchen, der mich zu meiner ersten Unterkunft, dem United Backpacker Hostel, brachte. Außerdem konnte sich jeder internationale Student für einen „Aussie Mate“ registrieren, eine Art Pate, der einem den Einstieg in das Leben in Melbourne erleichtern soll. Ansonsten gab es natürlich noch zahlreiche andere Dinge, die im Vorfeld zu erledigen waren. Eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung ist beispielsweise ein Muss für den Erhalt des Visums, aber auch die Beantragung eines Internationales Führerscheins, oder das Eröffnen eines Kontos bei einer australischen Bank, musste bewerkstelligt werden. Hierbei habe ich mich für die NAB National Australia Bank entschieden, da die Kontoeröffnung kostenlos ist, und sie sogar einen Bankautomaten auf dem Unigelände hat. Nach einer passenden Unterkunft werde ich erst vor Ort suchen, da ich mich zum einen nicht auf Bilder aus dem Internet verlassen möchte und mit eigenen Augen — Küche, Badezimmer und Schlafzimmer sehen möchte. Zum anderen, ist es leichter in einem Hostel, schon vor Unibeginn, nette Leute kennenzulernen. Ob sich diese Entscheidung als richtig erwiesen hat und wie die Einführungswoche in der Uni war, könnt ihr dann in meinem nächsten Artikel lesen. Bis dahin, see you!

Florian PösseZur Person: Florian Pösse studiert an der European Management School in Mainz International Business. Er absolviert ein Auslandssemester in Australien und berichtet uns von seinen Eindrücken und Erfahrungen.

 

 

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