Zeit ist kostbar und sollte gerade in hektischen Phasen im Studium und im Job effizient genutzt werden. Doch viel zu oft lenken uns Zeitfresser ab. Gegen diese fünf Zeitfresser können Sie etwas tun.

Quelle: fancycrave1 / pixabay.com

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Wer kennt das nicht? Am Morgen hat man den Tag gut durchgeplant und möchte in den nächsten Stunden so viel wie möglich erledigen. Doch am Abend stellt man fest, dass man nur etwa die Hälfte erledigt hat. Wo ist also die übrige Zeit hin? Meist sind Zeitfresser schuld, die uns davon abhalten das zu tun, was wir geplant haben. Hier lesen Sie, welche fünf Zeitfresser Sie vermeiden können:

1) Perfektionismus

Sind Sie ein Perfektionist? Dann lauert hier ein Zeitfresser. Wenn Sie ständig aus Ihren Arbeiten und Projekten noch die letzten Prozent bis zur Perfektion heraus kitzeln wollen, kann das viel Zeit kosten. Zeit, die sich meistens nicht mal lohnt, da ab einem bestimmten Qualitätslevel ein paar Prozent mehr den anderen meist gar nicht mal auffallen. Oft reichen sogar 80 Prozent. Setzen Sie sich also eher ein Limit von zwei bis drei Korrekturen. Oft hilft es auch die Arbeit über Nacht liegen zu lassen und nochmal am nächsten Tag anzuschauen, anstatt es am Abend noch krampfhaft beenden zu wollen.

2) Abschweifen

Oh, meine Wohnung sollte mal wieder geputzt werden und wann habe ich eigentlich das letzte Mal Oma angerufen? Gerade wenn wir ungeliebte Aufgaben erledigen, fallen uns oft tausend andere Dinge ein, die wir stattdessen machen könnten. Doch meistens sind das einfach nur Ausreden, um die Arbeit nicht zu erledigen. Konzentriert bei der Sache bleiben fällt oft schwer. Versuchen Sie daher sich selbst zu disziplinieren. Gut klappt dies, wenn Sie sich selbst eine Belohnung versprechen. Dies kann z.B. ein Kinobesuch oder ein schönes Essen sein. Meistens erledigen Sie dann auch die Arbeit konzentrierter, da Sie wissen, je schneller Sie fertig sind, desto eher wartet der schöne Teil des Tages.

3) Internet und soziale Medien

Das Internet gehört schon lange zu den größten Zeitfressern. Da wir die meisten Arbeiten am Computer erledigen, ist die Versuchung groß den Browser zu öffnen. Nur noch mal kurz die Mails checken oder nach einem Schnäppchen auf ebay suchen. Verstärkt wird dies nun noch durch die sozialen Medien wie Facebook & Co. Ständig gibt es dort etwas Neues zum posten, liken und sharen. Wer kann sich bei so vielen Neuigkeiten überhaupt noch auf die Arbeit konzentrieren? Ein mögliche Lösung: Planen Sie sich feste Zeitfenster ein, in denen Sie die sozialen Netzwerke checken oder im Internet surfen. So strukturieren Sie Ihren Arbeitstag und vermeiden, dass soziale Medien zum Zeitfresser werden.

4) Smartphone

Das Smartphone kombiniert gleich zu zwei Zeitfresser: Das Internet und das Telefon. Mit dem Smartphone sind wir nicht nur immer und überall telefonisch erreichbar, sondern sind auch ‚always on‘. Es klingelt bei Anrufen, Whatsapp-Nachrichten, neuen Facebook-Posts, Tweets usw. Diese Liste ließe sich fast endlos fortsetzen und jedes Mal schauen Sie reflexartig auf das Smartphone. Es könnte ja etwas wichtiges sein und sogleich hat man wieder den Anschluss an seine Arbeit verloren. Daher sollte man gerade bei wichtigen Arbeiten das Smartphone öfters mal ausschalten, auch wenn natürlich die Panik groß ist, dass man etwas Weltbewegendes verpasst. Meistens passiert aber nichts, bis auf, dass man viel Zeit mit unsinnigen Nachrichten und Meldungen vergeudet.

5) Klatsch und Tratsch

Weißt du schon das Neueste? Diese Frage kostet meistens viel Zeit. Klar, sind Gespräche und Smalltalk mit Kommilitonen oder Arbeitskollegen wichtig, um den Kopf freizubekommen, aber können Sie auch schnell von Ihrer eigentlichen Aufgabe abhalten. Falls Sie noch genug Zeit haben, können Sie auch gerne einmal 10 Minuten plauschen, um sich abzulenken, aber passen Sie auf, dass das Gespräch nicht ausufert. Falls Sie aber unter riesigen Zeitdruck sind, ist es ratsam zum Arbeiten eher einen Ort zu suchen, an dem Sie ungestört sind. Auch können Sie sich einfach mal trauen zu sagen, dass Sie gerade viel zu tun haben, aber es sich später gerne anhören. Meistens versteht das der Gegenüber, da auch er unter Zeitfressern leidet.

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