Quelle: Florian Täube

Quelle: Florian Täube

Dr. Täube hat seit 2016 die Professur für International Business and Entrepreneurship an der European Management School inne. Von 2014 bis 2016 hatte er den Emile Bernheim Chair of Entrepreneurship in a Global Context an der Solvay Brussels School of Economics and Management (Université libre de Bruxelles). Davor arbeitete er als Postdoktorand und Juniorprofessor am Imperial College London, sowie an der EBS Business School. Während seiner Promotion in Wirtschaftswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, war er Gastwissenschaftler an Indian Institute of Science (IISc), Bangalore, Indien und der Wharton School, in Philadelphia, USA.
Seine Forschungsinteressen sind Diaspora Unternehmertum, Gründungs-Finanzierung von Cleantech-Innovation, sowie Soziale Netzwerke und die Internationalisierung von Forschung und Entwicklung mit Schwerpunkt auf Indien.
Dr. Täube publizierte in verschiedenen wissenschaftlichen und praxis-orientierten Zeitschriften. Zudem hat er Erfahrungen als Gastherausgeber und Mitglied des redaktionellen Beirats in verschiedenen Journalen sammeln können.
Er unterrichtet Unternehmertum und Innovationsmanagement sowie Internationales Management in Belgien und Deutschland. Ausserdem hält er Weiterbildungskurse und Beratungsprojekte im Bereich Unternehmertum und Innovationsmanagement in Kooperation mit Unternehmern und klein- bis mittelständigen Unternehmen aus den USA, Deutschland, Indien, China und Zypern.

Neben seinen akademischen Tätigkeiten, ist er in verschiedenen Start-ups involviert, und ist Mitbegründer des deutschen Zweigs des IndUS Entrepreneur (TiE).

Interview mit Prof. Dr. Täube

1. Wie sind Sie auf die EMS aufmerksam geworden?

Über eine Stellenausschreibung für eine Professur im Themenfeld Entrepreneurship bin ich auf die European Management School aufmerksam geworden. Es gibt viele Vorteile an einer privaten Hochschule zu studieren, allerdings gefällt mir die Atmosphäre an kleineren Hochschulen am besten. Durch kleinere Gruppen entsteht ein sehr individueller Umgang und somit ein ganz eigenes Betreuungsverhältnis, welches von Gruppe zu Gruppe variiert.

2. Auf welche neuen Aufgaben sind Sie besonders gespannt?

Besonders aufregend ist das neue Business Projekt in Kooperation mit der Deutschen Bahn. Es ist ein studentisches Beratungsprojekt zum Thema Entrepreneurship. Die Ausarbeitungen der Studierenden werden für mich besonders spannend.

3. Was bereitet Ihnen am meisten Freude im täglichen Umgang mit Studierenden?

Die Art und Weise des Unterrichts macht einfach Spaß. Die vielen moderierten Diskussionen in meinen Vorlesungen stellen nicht nur eine Herausforderung für die Studierenden dar, sondern auch für mich selbst. Es ist ein gegenseitiges Austauschen von neuen Ideen und ich lerne sehr viel von den Studierenden.

4. Welchen Tipp können Sie unseren Studierenden mitgeben?

Es ist wichtig, über den Tellerrand hinaus zu sehen! Im Idealfall sollte man an allen zusätzlichen Veranstaltungen teilnehmen, denn diese Extra-Angebote bieten einem oft die Möglichkeit zu Netzwerken und somit sein eigenes Netzwerk direkt im Studium zu erweitern.

5. Was ist das Wichtigste, dass Sie als Dozent gelernt haben?

Es ist wichtig, theoretische Konzepte und Modelle zu veranschaulichen. Meist braucht man nur ein praktisches Beispiel, um eine ganze Reihe theoretischer Modelle zu verstehen. Sobald die Verknüpfung zwischen Theorie und Praxis hergestellt wurde, werden Zusammenhänge verständlich.

6. Sie haben vor kurzem den X-Culture „Best X-Culture Instructor Award“ gewonnen. Was hat Ihnen an dieser Veranstaltung am besten gefallen?

Die Real-Life Herausforderung für Studenten war besonders spannend. Die Studierenden hatten die Möglichkeit, Internationalisierungs-Strategien für echte Unternehmen zu erarbeiten; daraus konnten Firmen und Studenten einen grossen Nutzen ziehen. Außerdem war es sehr spannend, die Verknüpfung von Theorie und Praxis in dieser Form zu beobachten.

7. Welchen Tipp können Sie Studierenden für das Auslandssemester mitgeben?

Es ist auch hier wichtig, über den Tellerrand hinweg zu schauen! Trauen Sie sich und erkunden Sie Regionen, die für das Auslandssemester vielleicht nicht so üblich sind. Dies mag anfangs vielleicht eine größere Hürde darstellen, allerdings wird es im Nachhinein sehr bereichernd für Sie sein.

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